Neue Bohnen Zeitung

 


Sackgasse

Ich könnt’ nicht sagen, was es ist.
Irgendwie so ein Gefühl.
Du lachst mich an, ich lach zurück.
Doch in mir bleibt’s seltsam still.

Nehm’ deine Hand und drück sie sanft.
Als hielte ich mich fest..
Doch seltsam kalt ist’s in mir drin.
Als ob du mich nicht lässt.

Was ist denn los da mit uns zwei?
Ich kann es nicht versteh’n!
Wenn ich dich anschau’, glaub’ ich fast
Ich würd’ dich anderes seh’n.

Ganz anders als noch kurz zuvor,
du liebst mich nicht mehr so.
Und wenn ich’s ehrlich sagen muss:
Mir geht’s doch ebenso.

Was ist jetzt anders? frag ich mich.
Warum ist alles schal?
Das Glück, das ich so lang gefühlt,
wird mir nun fast zur Qual.

Ich spüre deine Hand und doch,
ich spüre dich nicht mehr.
Dein Innerstes vor mir versteckt
Wirkst du so seltsam leer.

Ob es da eine and’re gibt? Das
mag ja durchaus sein.
Ob sie dich stark und innig liebt,
und ob sie wunderschön,

spielt keine Rolle irgendwie,
bin ich doch selber kalt.
Nicht nur von dir spür’ ich nichts mehr!
ich selbst spür keinen Halt

an dir und an dem was ich glaubt’
das deine Liebe war.
Wir lieben uns ganz einfach nicht:
vorbei, ich seh’ es klar.

Die Straße, auf der wir beide doch,
gemeinsam lange gingen,
sie ist zu Ende, und versperrt.
Gefühle? – Die vergingen…

Ich lass dich los und dreh mich um.
Ich wend’ mich von dir weg.
Du weißt doch ganz genau wie ich.
„So tun“ hat keinen Zweck…

Vivienne/Gedankensplitter

 

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