Jahresrückblick 2021 – In eigener Sache

Silvester 2021, das Jahr liegt wieder in den letzten Zügen und vielleicht ergeht es Ihnen, liebe Leser, ähnlich wie mir, dass man meint, jedes Jahr verginge noch schneller als das vorhergehende. Ein frühlingshafter Tag ist dieser Silvestertag, mit Temperaturen um die 15°C, mit blauem Himmel und Sonnenschein… Fast kommt man sich vor wie zu Ostern, das mit hoher Wahrscheinlichkeit wohl wieder Winterwetter für uns bereit halten wird… Der Klimawandel hat uns fest im Griff, mancherorts wird wohl heuer das mildeste Neujahrsfest seit es Aufzeichnungen gibt begangen. Fehlte nur noch, dass die Primeln und die Schneeglöckchen blühen…

 

Das Jahr 2022 beginnt für mich persönlich mit einem schweren Schatten, denn in den letzten Tagen des Jahres ist ein enges Familienmitglied völlig überraschend von uns gegangen. Wie vor beinahe 6 Jahren, als die Mutter unerwartet verstarb, herrscht auch jetzt bei uns Fassungslosigkeit und Trauer und erst die kommenden Wochen werden den Schmerz lindern…

Was jetzt nicht heißt, dass es nur Leid in diesem Jahr gegeben hat, aber das fast vergangene Jahr 2021 hatte es durchaus in sich. Obwohl Donald Trump Gott sei Dank das Weiße Haus räumen musste und trotz Vorstößen seiner Anhänger, das Kapitol zu stürmen, nun Joe Biden die Möglichkeit hat, manches von seinem wirren Vorgänger wieder in Ordnung zu bringen. Hoffen wir, dass Trump uns eine weitere Kandidatur erspart, denn er hätte es in seiner Regierungszeit schon beinahe geschafft, die Welt in den dritten Weltkrieg zu stoßen…

 

In der dramatischen Situation der Pandemie gerät der Kampf gegen den Klimawandel immer ein wenig ins Hintertreffen, aber welch ernste Bedrohung auch er für uns darstellt, wird einem gerade auch an diesem Frühjahrs-Silvester bewusst. Jetzt müssen die Weichen gestellt werden, damit der Planet auch in Hinkunft bewohnbar bleibt und unsere Kinder und Enkel nicht vor irreparablen Veränderungen stehen, die ein Leben wie bisher fast unmöglich machen…

 

In der Pandemie haben sich die Hoffnungen, die in die Impfung gesetzt wurde, nicht völlig erfüllt. Sehr viele haben sich schon dreimal den Stich geholt, doch Omikron, die neue Corona-Variante, hat jetzt vor dem Jahreswechsel weltweit schon das Kommando übernommen. Wir in Österreich genießen noch eine Gnadenfrist bis ins Neue Jahr hinein… – dann droht schon der nächste Lockdown mit explodierenden Infektionszahlen… Ob unsere Regierung in dieser Situation die richtigen Entscheidungen treffen wird, kann noch niemand einschätzen. Erst im Nachhinein wird offensichtlich werden, welche Lösungen uns manches erspart hätten…

 

Die Regierung, die türkis-grüne Koalition, wankte in diesem Jahr auch gewaltig. Dem jüngsten (Alt)-Kanzler aller Zeiten, Sebastian Kurz, erschließen sich in den U.S.A. bei einem ultrakonservativen Trump-Freund neue berufliche Chancen – ehrlich, überrascht uns das nach den Chatprotokollen? So mancher fällt halt immer auf die Butterseite… das drängt sich mir geradezu auf…

 

Auch die Bohne – und weitere Seiten von uns – hatten in diesem Jahr einige Belastungsproben zu überstehen. Der Server war infiziert, Peter, unser Mastermind, hatte alle Hände voll zu tun, diese Bedrohung wieder von uns abzuwenden. Aber in der ihm eigenen Akribie gelang es ihm in relativ kurzer Zeit, diese Gefährdung abzuwehren und die Bohne schwimmt jetzt wieder in sicheren Gewässern. Allerdings hat Peter nun auch Vorkehrungen getroffen, eine mögliche erneute Attacke besser in den Griff zu bekommen… Ihm gebührt unser großer Dank für diese Leistung, der wohl nicht viele gewachsen gewesen wären.

Auch einen kompletten Relaunch der Bohne sowie die Installation neuer Statistiken zog er in bewährter Manier durch. Wochen- und monatelange Vorarbeiten gingen der Finalisierung voraus, von der Sie, liebe Leser, nicht viel gemerkt haben dürften. Das neue Outfit steht der Bohne gut und wird uns nun wieder einige Zeit begleiten, worüber ich sehr froh bin… Mein 20jähriges Jubiläum bei der Bohne ging dabei fast ein wenig unter, aber das macht nichts, denn ich habe es mit vielen neuen Beiträgen für die Bohne verbracht. Beiträgen, die dieses Jahr schon die fast magische Grenze von über 9000 überschritten hat! Dafür auch ein herzliches Dankeschön an unsere Autoren, die nicht müde werden, die Bohne mit ihren Beiträgen zu gestalten und zu formen…

 

Hauptberuflich habe ich auch heuer wieder die meiste Zeit im Homeoffice verbracht und gelernt, mich mit dieser Variante zu arrangieren. Hat sie mir, hat sie vielen Kolleginnen und Kollegen doch den Job mit Sicherheit gerettet. Dankbar bin ich natürlich auch dem Unternehmen, das die Voraussetzungen geschaffen hat, uns das erst zu ermöglichen, und das in den schweren Zeiten der Pandemie den Weg mit uns gegangen ist – das ist nicht selbstverständlich, wie man in anderen Firmen und Branchen gesehen hat… Großes Glück, das einem nach einem Jahr wie diesem demütig bewusst wird…

 

Der Tag neigt sich, bald wird es dunkel und die Nacht wird laut und bunt und grell werden, die Menschen begehen das neue Jahr auch in Corona-Zeiten nicht ruhiger.

 

Liebe Leser, Freunde und Weggefährten der Bohne, ich wünsche Ihnen einen Jahreswechsel ohne Infektion und alles Gute für das Neue Jahr! Bleiben Sie uns gewogen!

 

Vivienne/Chefredakteurin

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3 Gedanken zu „Jahresrückblick 2021 – In eigener Sache“

  1. Alles Gute für deinen Eingriff, Toni!
    Wir denken an dich und wünschen dir, dass du in den besten Händen bist…

    Alles wird gut!
    LG Silvia

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  2. Tja, liebe Silvi, Peter und alle „Bohnen“-Jünger*innen, das Jahr ist „gelaufen“ und nun heisst es: „Aufräumen!“ Nun gut, Trump ist weg, Merkel ist weg, Kurz ist weg, viel Geld, dank Inflation, ist auch bald weg! Was bleibt uns zu tun? Scherben aufsammeln, versuchen den Querdenkern wieder eine solidarische Eingebung und dadurch eine Impfe zu verpassen, denn Eines wird uns bleiben: Das Virus! Und ob wir wolllen oder nicht, wir müssen uns sowohl mit dem Virus als auch all den Unzufriedenen im Lande arangieren, und das kann dauern!
    Ich selber stehe nun für den „Booster“ bereit, was nicht ängstigt! Was ängstigt, ist die Gewissheit eine neue Hüfte „verpasst“ zu bekommen! Und das in Zeiten von überbelasteten Krankenhaus-Personal in Zeiten von Corona, muss wohl beängstigen! Aber, da ich, wohl im Gegensatz zu Quer-Denkern, noch immer den Medizin-Männern*Frauen voll vetraue, wird auch dieser Kelch von mir geleert!
    Nun gut, auch mal eine wirklich völlig neue Erfahrung für mich, auf die ich sehr gerne verzichtet hätte!
    Wie sagt man? „Alles neu, macht der Mai!“ Übrigens, bei mir wird es wohl der Januar sein, an dem Dr. Mai mir seine Kunst der „Hüftverpflanzung“ beweisen wird!
    Also, Ihr Lieben, auf ein Neues! Alles wird gut!

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