Nebelland – Gedankensplitter

Nebel.
Die graue Gaze.
Sie hüllt den Pöstlingberg ein.
Als ich.
Aus dem Fenster blicke.
In der Arbeit…
Ein neues Gesicht.
Für die Stadt.
Seltsam verschwommen.
Wirkt sie.
Fremd.
Geisterhaft…
Später.
Bricht die Sonne durch.
Lichtet den Vorhang.
Unter dem die Stadt liegt.
Fast.
Vertreibt sie ihn.
Fast.
Aber ein dünner Schleier.
Er bleibt liegen…
Ich blicke aus dem Fenster.
Wieder.
Für ein paar Stunden.
Bleibt es heller.
Und das tut gut.
Der Nebel.
Er taucht die Stadt in Kälte.
Und als die Sonne sinkt.
Kehrt er zurück…

Es ist frostig.
Als ich heimfahre.
Richtig kalt.
Und kein Stern.
Am Himmel.
Nicht einmal der Mond.
Ist zu sehen.
Und als ich.
Über den Parkplatz gehe.
Zu meinem Block.
Da fürchte ich mich.
Ein wenig.
Im diesigen Licht.
Und jedes Geräusch.
Es lässt mich.
Zusammenzucken.
Ist da jemand?
Hinter mir?
Oder ist es?
Nur der Rucksack?
Der am Mantel reibt?
Ich laufe.
Über die Straße.
Eilig.
Und als ich aufsperre.
Ist mir leichter.
Jetzt.
Bin ich sicher…

Ich lüfte kurz.
Drehe die Heizung auf.
Lasse mich fallen.
Auf die Couch.
Die Katze.
Sie springt.
Auf meinen Schoß…
November…
Nebelland.
Immer.
Ein wenig unheimlich.
Ich freue mich.
Auf den ersten Schnee.
Irgendwie.
Und mache mir Kaffee.
Die Lichter der Autos.
Sie reflektieren den Nebel.
Zaubern bizarre Schatten.
Das Schloss gegenüber.
Liegt unter Watte.
Und ich stelle mir vor.
Dass Geister hausen.
Darin.
Aber zu mir.
Dringen sie nicht durch!
Nie!

Vivienne/Gedankensplitter

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