Meine Fenster.
Beschlagen.
Draußen.
Schon unter -10°C.
Eine Eiszeit.
Liegt über dem Land.
Streng.
Wie selten.
Ich trinke Tee.
Im warmen Pyjama.
Und freue mich.
Dass es warm ist.
In der Wohnung.
Wohlig warm…
Orchideen.
Sie blühen bei mir.
Trotz der Kälte.
Kostbar schön.
Der gelbe Frauenschuh.
Der im Schlafzimmer blüht.
Und die Temperaturen.
Sie machen ihm nichts aus.
Gar nichts.
Er ist herrlich!
Perfekt.
Fast wie Frühling…
Frühling.
Auch an der Wohnungstür.
Wie zum Trotz.
Österlicher Türkranz.
Österliche Türmatte.
In meinem Herzen.
Frühling.
Auch.
Wenn es gefriert draußen.
Und schneit…
Sie schafft mich.
Die Kälte.
Manchmal.
Wird sie mir zu viel.
Fast.
Großes Schlafbedürfnis.
Bisweilen.
Und Pullover.
Ohne Rollkragen.
Ziehe ich nicht mehr an.
Als ich.
Den Müll hinuntertrage.
Trage ich.
Eine dicke Weste.
Die Kälte.
Sie packt mich.
Drückt mich nieder.
Sie brüllt!
Ich flüchte.
Und als der Schlüssel.
Die Haustür aufsperrt.
Ist mir leichter…
Eine Vision!
Eine Himmelschlüssel.
Wächst heraus.
Aus dem Schnee.
Zartes Gelb.
Und Grün.
Trotzt dem kalten Weiß…
Das Bild zerfließt…
Noch ein Kaffee.
Der Tag.
Wunderschön.
Sonne.
Verbrämt.
Die grausame Kälte…
Die wie ein Eisbär.
Durch das Land eilt.
Und wer ihn sieht…
Wer ihn spürt…
Der.
Zieht sich warm an.
Sehr warm.
Klirrende Kälte.
Der Atem gefriert.
Und wann es wärmer wird.
Wieder.
Weiß niemand.
So ganz genau.
Am allerwenigsten.
Die Meteorologen…
Ich lache!
So scheint es.
Zumindest mir.
Jeden Tag.
Eine andere Prognose…
Und es bleibt kalt…
Vivienne/Gedankensplitter