Es schneit wieder!
Denke ich mir.
Als ich.
Aus dem Fenster blicke.
Im Büro.
Es schneit…
Und nicht wenig.
Schnee.
In den Straßen.
Auf den Häusern.
Nach dem.
Schneelosen Advent.
Zeigt sich der Winter.
In seinem schönsten Kleid…
Die Kälte.
Sie hat nachgelassen.
Endlich.
Der frostige Mantel.
Er liegt nicht mehr.
Über dem Land.
Und die Schneeflocken.
Sie fallen weiter.
Beständig.
Manchmal.
Da wirbelt.
Der Wind sie auf…
So soll Winter sein!
Die Straßen.
Rutschig.
Meine Schritte.
Ich setze sie.
Vorsichtig.
Ich bin müde.
Nach der Arbeit…
Manches.
Geht mir herum.
Im Kopf.
Die Welt.
Voller Wandel.
Und doch.
Begegnungen.
Mit der Vergangenheit.
Unerwartet.
Bizarr.
Manchmal.
Da muss ein Schnitt sein.
Radikal.
Und heftig.
Irreversibel.
Manche Menschen.
Stößt man ab.
Weil.
Der Punkt erreicht ist.
Genug ist genug!
Ohne sie.
Ist es besser.
Weitaus besser…
Ich bin daheim.
Mir ist kalt.
In die Hände.
Und müde.
Bin ich auch.
Trauen.
Kann man niemandem.
Fast niemandem.
Und wenn man weiß.
Wem nicht.
Ist es zu spät.
Sehr oft…
Das Schloss gegenüber.
Es sieht.
Geheimnisvoll aus.
Inmitten.
Der Schneelandschaft.
Ein paar Laternen.
Baumskelette.
Eine Märchenwelt.
Aus einem.
Unheimlichen Märchen.
Hinter dem Torbogen?
Ist sie da versteckt?
Die böse Hexe?
Ich schmunzle.
Über mich selber.
Über das Märchen.
Das ich kreiere.
Das im Schnee spielt.
Und auf einem Hügel.
Über dem Zauberwald…
Auf einmal.
Ist es dunkel.
Vor dem Schloss.
Die Laternen.
Erloschen.
Und ich gehe schlafen…
Vivienne/Gedankensplitter