Donnerstagmorgen.
Ich breche auf.
Zur Straßenbahn…
Die mich zum Bahnhof…
Bringen soll…
Aber die Tasche…
Mit den Geschenken…
Für meinen…
Liebsten Menschen…
Lasse ich stehen…
In der Eile…
Mein Schwager hingegen…
Vergisst…
Den Autoschlüssel…
Auf einer Bank.
Kein zu großes…
Malheur…
Letztlich.
Die Geschenke bekommt…
Mein Liebster Mensch…
Beim nächsten Mal.
Er sieht das…
Recht locker.
Und die Autoschlüssel…
Findet die Putzfrau.
Und der Schwager…
Bekommt sie…
Schnell wieder!
Eigentlich banal.
Könnte man sagen.
Aber leider…
Solche Situationen…
Häufen sich…
Mit…
Zunehmendem Alter.
Nicht ungewöhnlich…
Aber…
Bisweilen unangenehm…
Oder peinlich…
Einfach…
Eine Alterserscheinung.
So ehrlich.
Muss man sein.
Und bestimmt…
Noch lange nicht…
In einem Ausmaß…
Dass man schon…
An Demenz…
Denken möchte…
Trotzdem.
Es zeigt…
Unsere Unzulänglichkeiten auf.
Ein normaler Prozess.
Aber…
Der tut weh.
Wenn man ihn…
An sich selber…
Beobachten muss…
Vor etlichen Jahren…
Durfte man…
Noch schmunzeln…
Als die eigenen Eltern…
Abzubauen…
Begannen…
Felsenfest…
Davon überzeugt…
Dass man selber…
Davor gefeit wäre…
Altersweitsicht.
Schwerhörigkeit.
Abgenutzte Gelenke.
So manche Zipperlein…
Schleichen sich heran…
Wenn man…
In die Jahre kommt.
Ärgerlich vor allem…
Im Beruf…
Nicht mehr so…
Belastbar…
Stressresistent…
Leistungsfähig…
Fast jede/r kennt das.
Und das darf auch…
So sein.
Schließlich…
Gehört all das…
Zum Alterungsprozess.
Man darf…
Geduldig…
Mit sich sein…
Und man muss sich…
Nicht darauf…
Reduzieren lassen…
Das sagt sich…
So einfach.
Stimmt aber…
Zu 100 Prozent.
Und vor allem…
Keine Tragödie…
Daraus machen!
Schließlich…
Geht diese Entwicklung…
An niemandem…
Spurlos!
Vorbei!
Das all jenen…
Ins Stammbuch…
Die meinen…
Spotten zu müssen!
Vivienne/Reminiszenzen