Strömender Regen.
Peitschender Wind.
Stechende Kälte.
Sie frisst sich in die Glieder.
Befällt den Körper.
Wie eine bösartige Krankheit.
Die ausufert.
Wuchert.
Wie ein giftiges Gewächs.
Eiseskälte.
Auch im Denken.
Auch im Fühlen.
Festgefahren in einem Labyrinth.
Ohne Ausgang.
Irren von einer Ecke in die andere.
Einsamkeit.
Ein Eisblock im Innersten.
Der kein Hoffen zulässt.
Und kein Glück.
Immer auf der Suche nach Liebe.
An den falschen Orten.
Zu den falschen Zeiten.
Bei den falschen Menschen.
Selbsthass.
Gefangen in der Glücklosigkeit.
Beschwören der Götter.
Und doch auch Zerstören.
Von allem, das Licht schenkt.
Keine Liebe finden.
Weil man unfähig ist sie zu geben.
Auf der Suche immer davonlaufen.
Vor dem, was Glück bringt.
Was Hoffnung nährt.
Was Freude wachsen lässt.
Eiseskälte.
Begraben unter Steinen.
Die schwerer werden.
Je mehr man nach oben gräbt.
Die die Luft zum Leben rauben.
Und den Blick ins Leben versperren.
Ins Leben und in die Realität.
Gefangen in sich selbst.
Verloren in der eigenen Hölle.
Leid gepachtet.
Mangels Eigenliebe.
Wie ein Skorpion, der sich selbst sticht.
Und dabei tötet…
Vivienne/Gedankensplitter