Wer nicht genügend vertraut.
Wird kein Vertrauen finden.
Lao-tse
Ich frage mich oft.
Wem ich vertrauen kann.
Soll.
Darf.
Und wem nicht.
Ich frage mich oft.
Warum ich ständig Leute einlade.
Mich zu benutzen.
Oder auch nur.
Um heimlich über mich zu lachen.
Ich frage mich oft.
Wer mein Vertrauen wirklich verdient…
Gebranntes Kind scheut das Feuer.
Ich meide die Menschen.
Gerne.
Ihre süßen Worte.
Ich möchte sie nicht hören.
Nichtssagende Worte.
Nie so golden gemeint.
Wie gesprochen.
Oft gar nicht.
Dass ich mich frage.
Warum reden?
Wenn man nur lügt?
Ohnedies?
Schmeichelnde Worte.
Die Vertrauen aufbauen sollen.
Eine zarte Pflanze.
Die im Nebel der Unwahrheit ersticken muss…
Was auch sonst?
Lüge.
Sie bringt nichts Gutes.
Falschheit.
Sie führt zum Bruch.
Niemandem vertrauen!
Der mich einmal betrogen hat.
Massiv!
Er wird mich immer betrügen!
Vertraue dem Leben.
Es trägt dich.
Aber ich traue nicht dem Leben.
Ich fürchte mich oft.
Und ich traue nicht den Menschen.
Und doch zu vielen.
Noch immer.
Sie haben mir Wunden geschlagen.
Und es schmerzt mehr.
Jedes Mal wieder.
Mein Gefühl.
Dem ich so oft trauen kann.
Es verrät mich.
Bei manchen Menschen.
Ich wecke das Böse in ihnen.
Ich will nicht mehr vertrauen.
Nichts und niemanden.
Nur manchmal.
Da muss ich nachgeben.
Da muss ich vertrauen.
Ich habe keine Wahl.
Abwarten und hoffen.
Notgedrungen…
Vielleicht.
Vertraue ich auch zu wenig.
Vielleicht.
Tötet mein Misstrauen.
Alles Vertrauen.
Vielleicht.
Darf ich mir nichts erhoffen.
Gar nichts.
Und sollte doch alles erwarten.
Gutes wie Schlechtes.
Vor allem Schlechtes.
Manchem können wir nicht entgehen.
Auch wenn wir es versuchen.
So viel Misstrauen.
Kann man gar nicht in sich tragen.
Vielleicht.
Ich weiß es nicht.
Ich zweifle ja doch nur.
Voller Misstrauen.
Ich habe das Vertrauen verlernt.
An das Gute in den Menschen.
Was könnte es mir schon zurückbringen?
Oder wer?
Vivienne/Gedankensplitter