Der Donner grollt.
Und ich wälze mich hin und her.
Schweiß auf der Stirne.
Auf dem Körper.
Die graue Wolkenbank.
Ich sehe sie durch das Fenster.
Und sie macht mir Angst.
Sie wirkt bedrohlich.
Dass ich die Augen schließe.
Und mich unter der Decke vergrabe…
Nein.
Du tust mir nicht gut.
Sagt mein Kopf.
Tausend Gedanken.
Sie hämmern es mir ein.
Immer wieder.
Du nutzt mich aus.
Du machst dich lustig.
Über mich.
Du brauchst mich nur.
Aber du willst mich nicht.
Tausend Gedanken.
Tausend Nadelstiche.
Ich stöhne.
Und ich krümme mich.
Voller Schmerz.
Körperlich.
Seelisch.
Und irgendetwas lacht laut.
In mir.
Dass es dröhnt…
Mir ist übel.
Und es donnert laut.
Grelle Blitze.
Und dein Gesicht.
Es erscheint vor mir.
Grinsend.
Dass ich mich fürchte.
Du lachst.
Über mich.
Ich weiß es.
Ich weiß es genau.
Mein Bauch.
Er bäumt sich auf.
Und ich möchte schreien.
Der Regen.
Er klopft an das Fenster.
Das bist du!
Das bist du!
Du willst zu mir!
Aber ich lasse dich nicht herein.
Du tust mir weh.
Du willst mich ja doch nur ausnutzen…
Ich keuche.
Ich kann nicht reden.
Ich ersticke!
Nein!
Nein!
Die Nacht ist schwarz.
Kühle Luft.
Sie strömt durch das Fenster.
Das Fieber ist gefallen.
Und die hämmernden Gedanken.
Sie haben mich verlassen.
Aber das ist noch etwas.
Da bist du.
Und du hältst meine Hand.
Kühlst meine Stirne.
Mit einem feuchten Lappen…
Und jetzt höre ich deine Stimme.
Sie flüstert.
Zärtliche Worte.
Seit wann bist du da?
Ich weiß es nicht.
Irgendwann während des Gewitters.
Da bist du gekommen.
Hast dich um mich gekümmert.
Ohne viel Federlesens.
Während mein fiebriger Geist fantasierte.
Und sich üble Dinge ausdachte.
Verrückte Dinge…
Vivienne/Gedankensplitter