Ich träume oft von dir.
Wenn mich der Alltag quält.
Wenn ich eigentlich arbeiten sollte.
Oder über einem Problem brüten.
Dann bist du plötzlich da.
Vor meinem geistigen Auge.
Du lachst mich an.
Und oft…
Oft hast du nichts an.
Du zeigst mir was du hast.
Oder besser gesagt.
Was ich sehen will.
Denn in meiner Fantasie.
Da machst du genau.
Was ich wünsche.
Und was mir gefällt.
Ich spüre deinen starken Arm.
Und ich fühle deine Zunge.
In meiner Mundhöhle.
Und ehrlich gesagt…
Noch manches mehr…
Das sollte nicht sein.
Ich weiß.
Aber wie hielte ich es sonst aus?
Ich bin oft nicht glücklich.
Und meine Pflichten.
Sie kosten Kraft.
Energie.
Du fehlst mir.
Ich kann dir gar nicht sagen.
Wie sehr.
Aber wenn du deinen Kopf.
An meine Schulter legst.
Und deine Lippen.
Meinen Hals kosen.
In meiner Fantasie.
Dann elektrisiert mich das.
Und manches wird einfacher.
Was zuvor nicht weiterging.
Ich war blockiert.
Und dann bin ich es nicht mehr.
Also hilfst du mir.
Auch wenn du nur in meinem Kopf steckst.
Und sonst nirgends…
Das Dumme daran…
Ich kann nicht aufhören.
Nein.
Ich träume weiter.
Ständig.
Auch wenn ich arbeiten sollte…
Was soll ich nur tun?
Ich darf nicht immer träumen.
Von dir.
Ich müsste einen Knopf haben.
Mit dem ich dich ausschalten kann.
Oder besser gesagt.
Meine Fantasien von dir.
Es ist.
Als würde ich betrunken werden.
Durch diese Träume.
Ein Glas Wein.
Nach dem anderen.
Und ich trinke begierig…
Dich!
Ich schließe die Augen.
Als wollte ich die Rouleau herunterlassen.
Vor deinem Anblick.
Nackt und erwartungsvoll…
Mit exponierten Körperteilen…
Ich bin verrückt.
Aber.
Ich kann mich nicht lösen von dir.
Ich brauche dich.
Auch tagsüber.
Kann es sein?
Dass ich süchtig nach dir bin?
So süchtig.
Dass ich manchmal auf die Toilette laufen möchte.
Um die Sehnsucht zu stillen.
Die Sehnsicht nach dir…
Vivienne/Gedankensplitter