Schweißperlen.
Und erst unter der Dusche.
Wird mir leichter.
Der Ballast fällt ab.
Von mir.
Das Wasser.
Es perlt auf meiner Haut…
Ich trockne mich ab.
Creme mich ein.
Starre in den Spiegel.
Die Katze.
Sie umschmeichelt meine Beine.
Miaut.
Mit dünnem Stimmchen.
Ich starre in den Spiegel.
Mustere mein Gesicht.
Mit den müden Augen.
Der Alltag.
Oder das Leben?
Vielleicht beides.
Umbruch.
Wie das Wetter.
Heiß-kalt.
Sonne-Dauerregen…
Meine Seele.
Sie empfindet ähnlich.
Glück und Hoffnung.
Wechselt.
Sorge und Angst.
Gleichförmig.
Ist das Leben selten.
Bei mir schon lange nicht mehr.
Ich trinke Tee.
Sitze auf der Couch.
Und mache mir Gedanken.
Das tue ich oft.
Viel zu oft.
Und ich fürchte mich.
Vor neuen Tiefschlägen.
Mein Vater ist tot.
Nichts bringt ihn zurück.
Und manchmal weine ich noch immer.
Seinetwegen.
Heimlich.
Man soll es nicht sehen…
Verletzbar.
Will ich nicht sein…
Ich rede oft nicht.
Viel zu selten.
Schlucke alles hinunter.
Und wenn ich einmal rede.
Bin ich laut.
Und es ist das Falsche.
Umbruch…
Wie lange noch?
Ich habe Angst.
Ich traue den wenigsten.
Verschlossen wie eine Auster.
Und voller Geheimnisse…
Wechselbad.
Man gewöhnt sich dran.
Man gewöhnt sich an vieles…
Ich atme schwer.
Als würde mir die Luft abgedrückt…
Graublau der Himmel.
Und vielleicht regnet es wieder.
Noch in der Nacht.
Und plötzlich ein wenig Licht.
Von der untergehenden Sonne…
Es geht ja…
Aber die Extreme.
Die mein Leben beherrschen…
Verschlingen meine Lebenskraft.
Man gewöhnt sich dran.
Sagt man.
Man versucht sich einzustellen.
Auf das was kommt.
Aber auf das was wirklich kommt.
Ist man nie gefasst.
Nie…
Und manchmal.
Da wird es mir zu viel.
Sage ich.
Einfach zu viel…
Dann schlucke ich es hinunter.
Fang zu putzen an.
Und es geht wieder…
Wieder?
Vivienne/Gedankensplitter