Alleine.
Bin ich nicht gerne.
Nicht wirklich.
Ich brauch schon Spaß!
Aber zu viel Nähe.
Sie macht mich krank.
Irgendwie…
Die guten Männer.
Alle vergeben…
Längst…
Die anderen Typen.
Sie engen mich ein.
Alle.
Sagen mir.
Was ich tun soll.
Und lassen…
Männer.
Die brauchen das.
Den Chef raushängen lassen.
Und klammern.
Eifersüchtig.
Nicht zum Aushalten.
Mein bester Freund.
Ist wohl der kleine Brummer.
Batteriebetrieben…
Er gibt mir alles.
Was ich brauche.
Wenn ich es brauche…
Und nicht mehr…
Da war dieser Kerl.
Mit Brille.
Bei einer Freundin getroffen.
Linkisch und unsicher.
Langweilig.
Ganz verschossen in mich.
Ganz schnell…
Es war lustig.
Nicht mehr.
Einmal rief er an.
Um mich zu treffen.
Warum auch nicht…
Und an dem Abend…
Da gab ich nach.
Schlief mit ihm.
Weil mein Körper es verlangte…
Einen ganzen Kerl nämlich.
Und nicht nur den Brummer…
Erledigt.
Für mich war es das.
Nichts Besonderes.
Nichts Aufregendes…
Aber er…
Er wurde lästig.
Rief ständig an.
Stand vor der Tür.
Eines Tages.
Und wollte mich…
Verdammt!
Wie all die anderen.
Sich breit machen.
Bei mir.
In meinem Leben.
Mich einengen.
Verrückter!
Eine Familie mit mir.
Kinder…
Mein Gott!
Einmal Sex.
Einmal in Monaten.
Und der Kerl.
Wie eine Klette.
Ich werde ihn nicht los!
Er will nicht verstehen.
Er war nur Mittel zum Zweck.
Triebbefriedigung.
An dem Abend.
Hätte ich mit jedem geschlafen.
Mit jedem!
Ich sagte es ihm.
Hey.
Hör zu!
Begreife es!
Ich wollte dich nie.
Nur deinen Körper.
Eine Nacht!
Eine einzige Nacht!
Sex ist kein Liebesbeweis.
Wo lebst du eigentlich?
Und du…
Willst das nicht wahr haben.
Schwafelst von der großen Liebe…
Die bin ich nicht.
Ganz bestimmt nicht!
Was willst du eigentlich?
Von mir?
Geh!
Geh endlich!
Nach einer wahren Begebenheit
Vivienne/Gedankensplitter