Ich mochte dich einmal.
Eigentlich.
Der gemeinsame Ausflug.
Vor ein paar Jahren.
Der hat Spaß gemacht.
Ich dachte mir.
Die ist nett.
Und ich war überzeugt davon…
In all den Jahren.
Haben wir uns nicht gesehen.
Nicht oft.
Aber.
Du schienst unverändert.
Freundlich.
Ein wenig hektisch.
Aber durchaus sympathisch.
Aber wie das Leben so spielt…
Es würfelte uns zusammen.
Unverhofft.
Unerwartet.
Und nun…
Sehe ich dich anders,
Höre ich dich anders.
Rieche ich dich anders.
Es ist nicht dein teures Parfüm.
Das mich fast erschlägt.
So stark ist es.
Du bist es.
Zicke zur Kubik.
Unbeherrscht.
Aggresssiv.
Und wenn du sagst.
Privat…
Wärst du ganz anders.
Lächle ich milde.
Erzähl das.
Wem du willst.
Aber nicht mir.
Du bist unmöglich!
Eigentlich.
Müsste man dir die Hosen stramm ziehen.
Bisweilen.
Und dich lehren.
Dich wie ein Mensch zu benehmen.
Und nicht…
Wie eine Furie.
Du verbreitest Hektik.
Und wenn du zickst.
Dann duckt man sich.
Unwillkürlich.
Und hofft.
Dein Ausbruch ginge bald vorbei…
Sehr bald…
Es sollte wohl so sein.
Dass ich dich einmal…
Sehe.
Höre.
Rieche.
So wie du bist.
Ganz so wie du bist.
Wirklich.
Dein Bild von dir.
Das hast du zurechtgerückt.
Ordentlich.
Und wenn ich kann.
Gehe ich dir aus dem Weg.
Streite nicht mit dir.
Sondern behalte für mich.
Was ich denke.
Über dich.
Und dein friedliches Wesen.
Privat!
Dass ich nicht lache!
Aber sei’s drum.
Lange.
Muss ich dich nicht mehr ertragen.
Bestimmt nicht.
So oder so…
Für N.H.
Vivienne/Gedankensplitter