Ich komme schon zurecht – Gedankensplitter

Schon merkwürdig.
Jetzt.
Wo ich in der Tinte sitze.
Selber.
Da tauchst du wieder auf.
Unmerklich.
Ein paar freundliche Worte.
Verständnis heucheln.
Und all das.
Als wäre nie etwas gewesen.
Kein Streit.
Kein Zwist.
Und keine Berechnung.
Von dir.
Du musst mich für dumm halten.
Für sehr dumm sogar.
Ich traue dir nicht.
Ich halte dich.
Auf Distanz.
Und…
Wie ich mich freigrabe.
Aus der Bredouille.
Das lass meine Sorge sein!
Dich.
Brauche ich nicht.
Nein.
Schlag es dir aus dem Kopf!

Der Mensch.
Ist seltsam.
Er meint.
Die Vergangenheit.
Sie streicht alles glatt.
Aber das tut sie nicht.
Und ein gutes Gedächtnis.
Eine gepflegte Erinnerung.
An alle Gemeinheiten.
Denen man ausgesetzt war.
Bewahrt vor mehr Ärger.
Als alle Christlichkeit.
Vergeben?
Schön recht und gut.
Aber nicht dir.
Du taugst nichts.
Ich habe nichts vergessen.
Gar nichts.
Und wenn du nett bist.
Dann meinst du.
Nur dich.
Dich ganz allein.
Es war nie anders…

So lasse ich dich stehen.
Und widme mich.
Meinem täglichen Kampf.
Oder Krampf.
Wie man das auch sehen mag.
Ich schwimme mich schon frei!
Keine Sorge!
Früher oder später.
Und ich baue auf die.
An denen mir wirklich liegt.
Ich stehe für mich.
Und komme zurecht.
Alleine.
Wenn nötig.
Aber.
Alleine bin ich nicht.
Nur ohne dich.
Und besser…
…geht’s nicht.
Komm.
Widme dich doch.
Deinen Themen.
Männern mit Knackarsch.
Deinen großen Titen.
Und natürlich Sex.
Das Wichtigste.
Ich verzichte auf dich.
Dankend.
Ich komme schon zurecht!

Vivienne/Gedankensplitter

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