Ich gehe gemächlich.
Menschen.
Vor mir.
Hinter mir.
Neben mir…
Der Markt.
Er hat wieder eröffnet!
Ein wenig Sonne.
Und sie tut gut.
Sie streichelt.
Auch die Seele.
Und in diesen Tagen.
Da friere ich oft…
Ein paar Bekannte.
Ich kenne sie lange.
Aufmunternde Worte.
Gute Ratschläge.
Und ich gehe weiter.
Nachdenklich.
Was?
Was muss ein Mensch ertragen?
Bis er so weit ist?
Zu sagen?
Es ist genug?
Was und wieviel?
Wie lange Leid?
Bis man genug hat?
Und Schluss macht?
Aus!
Ich will nicht mehr…
Es duftet nach Zuckerwatte.
Und nach frischen Waffeln.
Kreischende Teenager.
Im Autodrom.
Kinder auf dem Ringelspiel.
Mit leuchtenden Augen…
Biergeruch aus den Zelten.
Menschen.
Sie schauen.
Sie prüfen.
Und manchmal kaufen sie auch…
Ich bin in einer Sackgasse.
Ich komme nicht mehr weiter.
Ich habe mich vorgekämpft.
Tapfer.
Seit einigen Wochen.
Immer wieder.
Aber nun…
Ich kann nicht mehr.
Ich will nicht mehr.
Ich möchte.
Dass es aus ist.
Für immer…
Nie mehr zurück!
Schreit es in mir!
Nie mehr!
Mir wird leichter.
Während ich beobachte.
Die Menschen.
Rudeltiere.
Verhalten sich gleich.
Und doch auch wieder nicht.
Bis ins Einzelne.
Gleichen sie sich nicht.
Letztendlich.
Macht jeder alles.
Auf seine Weise.
Ein Cowboy.
Er stürmt an mir vorbei.
Und ich muss lächeln.
Fehlt nur noch ein Pferd.
Mit Sattel.
Und Stiefel mit Sporen…
Wie oft?
Dachte ich daran?
Schluss zu machen?
In den letzten Jahren?
Oft.
Sehr oft.
Und doch.
Nie.
War es schlimm genug.
Bis jetzt.
Jetzt muss es sein.
Weil ich nicht mehr kann.
Meine Seele.
Angeschlagen.
Verwundet.
Sie braucht Balsam.
Um zu heilen.
Hier.
Bekommt sie ihn nicht.
Und.
Wenn ich ehrlich bin.
Es sollte wohl nicht sein..
Früher.
Jetzt.
Ist es früh genug.
Früh genug zu gehen…
Vivienne/Gedankensplitter