Eine klare Nacht.
Und wieder ist es kalt.
Fast -6° C.
Ich bin halb erfroren.
Bei meinem Besuch im Mühlviertel.
Schnee.
So viel Schnee..
Rutschige Straßen.
Ich trinke Tee.
Blicke aus dem Fenster.
Dunkel ist es geworden.
Die Lichter sind ausgegangen.
Fast überall.
Auch im Schloss…
Was für eine Diskussion heute!
Mit meiner Mutter!
Wegen Weihnachten…
War es nicht immer so?
All die Jahre?
Und sie hat sich durchgesetzt.
Meistens.
Ich grinse resignierend…
Nur heuer.
Ist unser Vater nicht dabei.
Nicht mehr.
Das erste Mal…
Feuchte Augen habe ich oft.
Seinetwegen…
Er fehlt mir so!
Aber das Leben geht weiter.
Auch für ihn.
Das weiß ich.
Und das macht es einfacher.
Das Leben.
Es war reich an Veränderungen.
In diesem Jahr.
Und bisweilen.
Schlage ich um mich.
Wütend.
Wegen all der Dinge.
Heuer.
Und in den letzten Jahren.
Bitterkeit.
Erfüllt mich.
Man hasst mich jetzt.
Und ich.
Ich hasse zurück.
Und meine Segenswünsche…
Sie verheißen nichts Gutes.
Ich habe genug.
Hin und hergeschoben.
Wie eine Schachfigur.
Ausgenutzt.
Missbraucht.
Wie einen Idioten behandelt.
Gedemütigt.
Vorgeführt.
Nein.
Diese Leute sind verzichtbar.
Wie die Pest!
Ich seufze.
Ich sollte mich nicht aufregen.
Aber wenn ich dran denke.
Andere.
Die fragen dauernd.
Wie es mir geht.
Ob alles okay ist.
Und der Tod meines Vaters…
Ob er mir noch zusetzt…
Das Seltsame.
Man glaubt mir nicht.
Nicht wirklich.
Dass ich neu gestartet bin.
Dass ich wieder Kraft habe.
Und dass es gut war.
Dass ich weg ging…
Weil nicht sein kann?
Was nicht sein darf?
Weil ich?
Eine hilflose Person bin?
Lebensuntüchtig?
Die man leiten muss?
Ich schenke Tee nach.
Scheint beinahe so.
Und schön langsam.
Sollte es mich nicht mehr kümmern.
Nicht mehr.
Ich passe nicht.
In ihr Bild von mir…
Vivienne/Gedankensplitter