Karl.
Trank sein Bier aus.
Dann ging er nach oben.
Auf sein Zimmer.
Im ersten Stock…
Es roch nach Putzmittel.
Im Flur.
Und die Teppiche.
Sie dämpften seine Schritte…
Er sperrte auf.
Trat ein.
Sperrte wieder ab.
Ließ.
Den Schlüssel stecken.
Er setzte sich.
Schaltete.
Das TV-Gerät ein.
Blickte.
Aus dem Fenster.
Er stand auf.
Und fing an.
Seinen Koffer auszupacken.
Ein paar Tage.
Würde er wohl.
Hier wohnen.
Vielleicht sogar.
Eine Woche…
Die Testamentseröffnung!
Heute!
Er war hineingeplatzt.
Wie eine Bombe.
Marie.
Seine Schwester.
Ganz in Schwarz.
War losgegangen auf ihn.
Mit ihrer Handtasche.
Du Lump!
Hatte sie geschrien.
Immer wieder.
Du Tagedieb!
Verschwinde!
Wir!
Wollen dich hier nicht!
Wir.
Das.
Waren seine Schwestern.
Und dass die.
Nicht gut zu sprechen waren.
Auf ihn.
Das verstand er.
Durchaus.
Aber.
Es war ewig her.
Über fünfzehn Jahre.
Und abgesehen davon.
Er.
Hatte ein Recht.
Auf sein Erbteil!
Sein Vater.
Ein reicher Geschäftsmann.
In der Provinz.
Hatte ihn kurz gehalten.
Seinen einzigen Sohn.
Und er selber.
Hatte Schulden gemacht.
Frauen.
Glücksspiel.
Ein Sparefroh.
War er nie gewesen…!
Er war.
In großen Schwierigkeiten.
Und schließlich.
Stahl er teuren Schmuck.
Aus dem Tresor.
Im Wohnzimmer.
Schmuck seiner Mutter!
Anzeige.
Wurde nie erstattet.
Wegen der Schande…
Aber seine Mutter.
Sie wurde krank.
Erholte sich nicht mehr.
In der Familie.
War er geächtet…
Er lachte verächtlich!
Scheinheiliges Pack!
Dubiose Geschäfte.
Hielten ihn.
Über Wasser.
In all den Jahren.
Und nun.
War sein Vater gestorben.
Und ehrlich.
Er brauchte das Geld.
Ob es.
Seinen Schwestern nun passte.
Oder nicht.
Es stand ihm zu!
Vivienne/Gedankensplitter