Dolce Vita – Gedankensplitter

Gerald wurde wach.
Gegen 02:00 Uhr Nachmittag.
Sein Kopf dröhnte.
Und er hätte.
Einen See…
Austrinken können.
So durstig war er.
Er stand auf.
Duschte.
Das kalte Wasser.
Tat ihm gut.
Eine leichte Resignation…
Stieg auf in ihm…
Er sah am Handy.
Eine Nachricht von Emma.
Na.
Alles okay bei dir?
Er antwortete.
Mit einem Smiley.
Emma würde er.
Heiraten.
In einer Woche.
Und letzte Nacht.
Hatte er.
Seinen Polterabend.
Gehabt.
Das war es dann.
Bei der Verlobung.
War Emma.
Deutlich geworden.
Wenn wir erst…
Verheiratet sind.
Hat das ein Ende.
Die vielen Affären.
Der Alkohol.
Ist das klar?

Er hatte genickt.
Wie ein Schulbub.
Das tolle Leben.
War nun vorbei.
Emma wollte Familie.
Kinder.
Und nicht einen Mann.
Der sie ständig…
Betrog.
Er verstand es ja.
Aber wenn er.
Ihr Geld.
Nicht so notwendig.
Gebraucht hätte.
Hätte er sich nie.
Darauf eingelassen.
Nach dem Autounfall.
Hatte er…
Schulden über Schulden.
Die ihm.
Über den Kopf.
Wachsen würden.
Wenn nicht Emma.
Auf ihn schauen würde.
Sie hatte ihn.
Gekauft.
Ganz einfach.
Und ihm war.
Nichts anderes…
Übrig geblieben…
Als sich.
Drauf einzulassen…
Seine Freunde.
Sie verstanden es.
Er selber nicht…

Er war nicht gemacht.
Für eine Frau!
Das wusste er.
Und eine Familie.
Das hatte etwas Ödes.
An sich.
In den letzten Wochen.
War er oft.
Wach geworden.
Nächtens.
Und hatte sich gefragt.
Wie er das.
Schaffen sollte.
Er war kein Heiliger.
Nun mal.
Aber Emma.
War unmissverständlich gewesen.
Ein Ehevertrag.
Er würde.
Mit Nichts dastehen.
Wenn er wieder.
Eine Affäre hatte.
Er war gefesselt.
Und geknebelt.
Und er brauchte.
Jeden Cent.
Von Emma.
Im Alkoholrausch.
Ein Verkehrsunfall.
Ein Toter.
Schmerzensgeld.
Ein Entzug.
Würde zukommen.
Auf ihn.
Nach der Hochzeit…

Eigentlich…
War er jetzt schon tot…

Vivienne/Gedankensplitter

1 Star2 Stars3 Stars4 Stars5 Stars (Keine Bewertungen)

Schreibe einen Kommentar