8. Kapitel: Verführung

Du magst Lila, was?

Thomas stand in Vanessas Wohnzimmer. Er nahm eine lila Glasschale von einem der Regalfächer und schaute sie sich an.

Ich finde, es sieht in Wohnungen gut aus. Vanessa hatte zwei Gläser und eine Flasche Bitter Lemon aus der Küche geholt.

Willst du?, fragte sie und deutete auf die Flasche. Thomas nickte, Vanessa schenkte ein, er nahm ein Glas und nippte daran. Vanessas Glas stand unberührt auf dem Tisch.

Ziemlich ruhig hier. Hast du kein Haustier, das abends auf dich wartet?“

Thomas lächelte sie an und stellte die Schale auf den weißen Couchtisch.

Nein, für ein Tier muss man Zeit haben, das ist ja eine große Verantwortung. Und kostet Geld. Das muss nicht sein.

Da hast du Recht. Außerdem machen sie jede Menge Dreck. Fühlst du dich nicht ab und zu einsam?

Ich finde es ganz schön, ein bisschen Platz für mich zu haben. Ich hatte als Kind kein Zimmer für mich allein.

Vanessa nahm die lila Glasschale und stellte sie zurück ins Regal. Thomas folgte ihr und sah ihr zu, wie sie die Schale genau mittig zwischen die beiden silbrigen Teelichthalter platzierte. Er stellte sich nah hinter sie und fasste sie um die Taille. Er wartete kurz ab, strich nur mit seinen Daumen sanft über ihren Bauch. Als sie nicht zurückwich, drehte er sie um und beugte seinen Kopf zu ihr herunter. Vanessa hob ihr Kinn und Thomas küsste sie sanft auf den Mund. Ihre Hände fuhren seine Unterarme entlang zu seinen Schultern. Die Küsse wurden tiefer und heftiger. Thomas‘ Hände tasteten zu ihrem Hintern hinunter, während Vanessa seinen Nacken streichelte.

Schließlich schob Thomas sie zur Tür ihres Schlafzimmers, die nur angelehnt war. Vanessa ließ sich von ihm zum Bett schieben. Sie fielen auf das Bett mit der weißen Bettwäsche, die mit kleinen silbrigen Ranken bedruckt war. Mit der Hand schob Thomas ein paar Stofftiere – einen Panda, einen Hund mit großen Augen und eine Maus – zur Seite, so dass sie vom Bett herunterkullerten.

Thomas begann Vanessa auszuziehen. Vanessa schämte sich, als ihr einfiel, dass sie einen ganz normalen weißen Alltags-BH und einen Baumwollslip trug. Sie hatte das ja nicht geplant. Thomas schien sich daran nicht zu stören. Um ihn davon abzulenken, knöpfte sie sein Hemd und seine Hose auf, wobei ihr auffiel, dass sie noch nie einem Mann eine Anzughose ausgezogen hatte. Immer nur Jeans.

Thomas begann ihren Körper zu küssen, er begann am Hals, wanderte zu ihren Brüsten, die sie mit beiden Oberarmen etwas zusammenpresste. Er spielte mit ihren Brustwarzen und sie wand sich dabei. Danach küsste er ihren Bauch, während er ihre Beine streichelte. Sie hob ihm ihr Becken entgegen, Thomas wanderte mit seinem Mund zurück zu ihren Brüsten, während seine rechte Hand zwischen ihren Beinen zu spielen begann. Beide stöhnten, Vanessa mit sehr heller und Thomas mit fast grunzender Stimme.

Dann legte sich Thomas auf sie. Vanessa spreizte ihre Beine. Thomas führte mit seiner Hand seinen Schwanz ein, stieß sachte vor und verharrte.

Okay so?, fragte er und sie nickte im Halbdunkel des Raumes, in den nur ein wenig Licht von der Straßenlaterne drang.

Dann begann Thomas in stetigem Rhythmus zu stoßen und Vanessa bewegte sich mit ihm. Er lag mit seinem Gewicht auf ihr, stützte sich nur mit dem rechten Arm ab, die linke Hand lag auf ihrer Brust.

Schließlich bat Vanessa ihn leise: Kann ich jetzt mal oben sein?

Thomas grinste, packte sie fest um die Hüften und rollte sie zusammen herum, so dass er nun auf dem Rücken lag. Fast fielen sie dabei aus dem Bett. Sie kicherten und rutschten unter Verrenkungen wieder in die Mitte, ohne dass Thomas sie verließ. Nun bewegte Vanessa sich, wechselte dabei häufig den Winkel, bis Thomas mit brüchiger Stimme sagte: Knie dich vor mich.

Vanessa zögerte kurz, hob sich dann aber von ihm herunter und kniete sich mit ausgestreckten Armen vor ihn hin. Thomas war sofort hinter ihr, drückte ihre Knie ein wenig weiter auseinander und führte seinen Penis in sie ein. Er schnaufte inzwischen schwer. Vanessa keuchte nur noch. Schon kurz darauf kam Thomas.

Er zog sich aus ihr zurück und legte sich schwer atmend und schwitzend neben ihr auf den Rücken. Vanessa legte sich zunächst auf den Bauch, drehte sich dann zu Thomas und lächelte ihn scheu an. Er streckte seinen Arm zur Seite und sie legte sich an seine Brust. Sie streichelte seine wenigen Brusthaare und er fuhr zärtlich über ihren Oberarm. So lagen sie einige Zeit schweigend da.

Plötzlich schaute er auf seine Armbanduhr und streckte sich. Ein Uhr, ach du meine Güte. Wenn ich mich nicht bald auf den Weg mache, schickt man die Polizei auf die Suche nach mir. Kann ich bei dir mal schnell unter die Dusche?

Vanessa nickte. Klar. Die Tür im Flur.“ „Logisch. Die anderen Zimmer kenn ich ja schon.Thomas stand auf. Sein Penis sah jetzt klein aus. Nackt ging er nach draußen in den Flur. Kurz darauf hörte man die Dusche. Der Wäschekorbdeckel klapperte, als er sein Handtuch hineinwarf.

Danach kam er zurück und suchte seine Kleider auf dem Schlafzimmerboden. Er zog sich im Schlafzimmer an, band die Krawatte neu und beugte sich über Vanessa. Er drückte ihr einen Kuss auf den Mund.

Danke, das war schön, sagte er und ging. Als Vanessa ein Ciao herausbrachte, war er schon im Flur.

1 Star2 Stars3 Stars4 Stars5 Stars (Keine Bewertungen)

Schreibe einen Kommentar