Britta stöhnte.
Nach 22:00 Uhr…
Schlich sie…
Aus der Firma.
Es war wieder…
Spät geworden.
Eine Kollegin war…
Krank geworden…
Und der Chef hatte…
Nicht lange…
Gefackelt…
Du musst heute…
Länger bleiben…
Ich brauch dich…
Wer konnte…
Diesem plumpen Charme…
Schon widerstehen?
Axel, der Teamleiter.
Passte…
Genau in das Schema.
Etwas schmierig.
Widerliches Grinsen.
Anzüglich.
Aber…
Er konnte…
Laut werden.
Und grob.
Wenn seine Damen…
Nicht parierten!
Besser nachgeben.
Auch wenn der Job…
So schon nicht…
Leicht zu händeln war…
Telefonsex.
Und anfangs…
Hatte ihr…
Richtig geekelt.
Wenn sie…
In die Arbeit…
Gefahren war.
Einfach erbärmlich.
Aber sie durfte.
Nicht wählerisch sein.
Ungelernt.
Früh Mutter…
Geworden.
Und dann…
Verlassen…
Schulden…
Hatte ihr der Kerl.
Hinterlassen.
En masse!
Also…
In den…
Sauren Apfel…
Beißen…
Widerliche Typen…
Anturnen…
An der Stange halten…
Im wahrsten Sinn…
Des Wortes.
Natürlich.
War das nicht besser.
Als Prostitution.
Auch wenn sie sich.
Anfangs…
Noch einzureden…
Versucht hatte…
Dass das ein Job…
Wie jeder andere…
Wäre…
Und was sie…
Da machte…
Ohne jede Bedeutung…
Wäre…
Ein Verkaufsgespräch!
Nichts anderes.
Nur dass die Kerle…
Nicht auflegten.
Besonders gut…
Verdiente sie…
Auch hier nicht.
Aber im Supermarkt…
Regale einschlichten…
Oder Kassieren…
Das war schließlich.
Auch nichts…
Ehrenwertes.
Und ihr Sohn.
Silvio…
Sah das…
Sehr locker.
Natürlich…
Wusste niemand…
Im Haus.
Was sie…
Beruflich machte.
Auch die Lehrer…
In der Schule…
Hatten keine Ahnung.
Call Center!
Ihre Standard-Antwort.
Und das war…
Schließlich…
Nicht gelogen…
Eine schnelle Zigarette.
Dann stieg sie, Britta.
Ins Auto!
Endlich heim!
Vivienne/Gedankensplitter