Arrangieren – Gedankensplitter

Regina blickte.
Auf die Uhr.
Im Großraum-Büro.
Feierabend!
Sie fuhr den Rechner.
Herunter.
Und verließ.
Mit ein paar Kollegen.
Die Firma.
Es war noch hell.
Und…
Einen kurzen Moment.
Dachte sie daran.
In ein Kaffeehaus…
Zu gehen.
Auf eine Melange.
Und vielleicht.
Auf ein Stück Kuchen.
Erich würde heute.
Nicht.
Nach Hause kommen.
Er war…
Bei seiner Freundin.
Und viel mehr als…
Fernsehen…
Blieb ihr…
Am Abend nicht…

Die Ehe mit Erich.
Hatte sich…
Totgelaufen.
Nach über…
Zwanzig Jahren.
War die Luft.
Heraußen.
Die Kinder lebten.
Ihr eigenes Leben.
Und so hatte sie.
Zähneknirschend.
Akzeptieren müssen.
Dass ihr Mann.
Sie betrog.
Anfangs hatte sie.
Die Rivalin.
Nur.
Als Schlampe bezeichnet.
Erst nach und nach.
Hatte sie begriffen.
Dass Erich sie.
In diese…
Demütigende Situation.
Gebracht hatte.
Er allein!
Natürlich.
Würde er sie.
Nie verlassen.
Sie hatten.
Einen Ehevertrag.
Zu ihrem Gunsten.
Und Erich hätte.
Das Haus.
Verkaufen müssen.
Um sie, Regina.
Auszuzahlen.
Das hätte er…
Nie gemacht!

Aber die Liebe…
War tot.
Und als sie, Regina.
Sich das…
Vergegenwärtigt hatte.
War sie leichter.
Mit der Lage…
Fertig geworden.
Und mittlerweile.
Ließ sie selber.
Auch nichts mehr.
Anbrennen…
Und mit jedem…
Liebhaber…
War es ein wenig…
Leichter geworden.
Und von ihnen.
Bekam sie auch.
Die Komplimente.
Und die Zuwendungen.
Die ihr Erich.
Schon Jahre.
Nicht mehr schenkte.
Wenn sie sich.
Schon nur mehr.
Wenig.
Zu sagen hatten.
Dann wollte sie.
Wenigstens.
Den Lebensstandard…
Genießen…
Aber heute.
Kein Kaffee.
Sie war zu müde.
Vielleicht einfach mal…
Früh schlafen gehen.
Mit den Kindern.
Telefonieren.
Die die Situation.
Genau kannten.
Und akzeptiert hatten…
Es hieß.
Das Beste…
Daraus machen!

Vivienne/Gedankensplitter

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