Bebis am Meer (Bevis) – Lit Split

„Mutti, ich will noch schlafen!“ Sie hatte mich am Arm gepackt. Mir war kalt. „Bebis, es geht los. Beeil dich!“
Ihre Stimme klang sehr seltsam. Ich fröstelte, versuchte mir noch einmal die Plane über den Kopf zu ziehen. Ich hörte Mutti, die wohl unsere paar Habseligkeiten in ihre grüne Tasche packte. Wir hatten die letzten drei Tage in diesem Park unter einem der Lavendelbüsche geschlafen, wie sie ihn nannte.
„Dieser Busch ist unser Freund …,“ so Mutti als sie die Plane ausrollte. „…du wirst sehen, Bebis, alles wird gut.“
Ja, ich hatte nie gezweifelt an Mutti. Alles würde gut, wenn wir nur endlich bei Vati wären. Doch der erschien mir am Ende der Welt , unerreichbar für mich zu sein.
Nun würde ich bald zehn Jahre alt und könnte für Mutti und mich weiterhin ein wenig Geld verdienen, und sie hatte nur noch Vati im Kopf.
Es war mitten in derRegenzeit als wir uns von der Familie verabschiedeten. Vati hatte uns zahlreiche eMails geschickt und Mutti, nachdem er sich über ein Jahr nicht mehr gemeldet hatte, jedesmal laut aufgeschrien.
„Aamil ist in Deutschland und hat eine Arbeit bekommen!“
So kam es, musste es wohl kommen, dass sich Mutti und ich auf die Reise machten. Zuerst war alles in Ordnung.

Der Mann mit dem Auto war sehr freundlich zu uns, hatte uns auch immer mit Wasser verwöhnt.
Am zweiten Abend, mitten in der Wüste, änderte sich seine Freundlichkeit. Er schrie uns an, drohte Mutti. Er und Mutti gingen dann vom Auto weg. Mutti war danach sehr traurig, was ich nicht verstehen konnte. Die anderen Mitreisenden schauten uns dann auch nur noch ziemlich unfreundlich an, und sprachen nicht mehr mit uns. Mutti hatte sich ihren Schal über die Augen gebunden und ich ergriff ihre Hand als ich sie schluchtzen hörte.

So ging es fast eine ganze Woche, bis wir endlich in dem Land am Meer angekommen waren.
Zuerst war das Meer gar nicht zu sehen. Nur seltsame, weiße Vögel am Himmel. Mutti meinte, dass diese Vögel das selbe Ziel wie wir hätten. Ich konnte ihnen nur verträumt nachschauen. Wäre ich doch auch nur ein Vogel, so ich am Abend. Mutti schaute mich nur an. Was sie dabei dachte sagte sie nicht.

„Los, was ist? Macht euch auf den Weg, das Boot wartet nicht auf euch Schlafmützen!“
Der Mann der uns plötzlich in der Nacht in einer kaum verständlichen Sprache anschrie, schien sehr ungehalten zu sein. Trotzdem hatte sich ganz schnell eine ganze Gruppe um ihn versammelt.
„Ihr könnt froh sein, dass euch die Libyer nicht am Wickel haben. Denn dann wärs euch verdammt schlecht ergangen.“
Mutti drückte mich an sich. Ich merkte wie sehr sie zitterte, was nicht nur an der Kälte liegen konnte.

„Die Libyer schieben wieder ab. Wenn ihr gleich irgendwelche Typen hier rumschleichen seht, achtet nicht auf sie. Geht einfach weiter und wir klären das dann sofort. Wenn ihr am Boot angekommen seid, dann nichts wie rein. Es geht auch sofort los.“
Der Mann, trotz Dunkelheit doch noch erkennbar etwas heller als wir hier alle, unterstrich seine Worte noch mit Französischen Flüchen, die sogar ich ganz klar verstehen konnte.
Mir fielen gerade dann diese komischen Erzählungen der Anderen hier im Park ein. Es ging wohl immer nur darum, was die Lybier mit Frauen wie Mutti machten und dass diese Frauen meist wieder nach Süden abgeschoben wurden. Dass manche Frauen auch nie wieder bei den Wartenden am Meer auftauchten, hatte Mutti sehr traurig gemacht. Ich hatte sie gefragt was das bedeutet. Sie hatte nur den Kopf geschüttelt und gesagt: „Bitte frag mich nicht.“ wobei ihr Blick in Traurigkeit versank.

Die anderen Leute um uns herum waren nicht wie Mutti und ich. Es waren meist junge Burschen in schmutzigen Jeans und komischen Fußballtrikos aus Europa.
Zwei Frauen, noch dunkler als ich und Mutti waren auch noch da. Sie sprachen aber eine ganz andere Sprache als der Rest von uns.
Mutti erklärte mir, dass sie Kongolesen waren.

Irgendein Europa war für alle um uns herum das Ziel. Mein Europa kannte ich sehr gut. Nicht selten konnte ich auf den Smartphones der anderen Kinder kleine Filme anschauen, die glückliche Menschen in Europa oder Amerika zeigten. Mutti hatte mir nie solche Filme gezeigt. Es würde mich nur verwirren. So sagte sie.
Amerika, so Mutti bei unserer Abreise, wäre zu weit weg und Vati schließlich in Europa. Vati hatte dann auf einer eMail einen der Schleuser genannt. Mutti sollte ihn aufsuchen. Der Mann, ein blasser Franzose, wohnte in einem großen Haus hinter einer hohen Mauer.
Und jeder wartete nur darauf, dass die Schleuser endlich ihre Versprechen einhielten. Ja, sie hatten diese Männer aus der Wüste auch Schleuser genannt.

Mutti hatte mir erklärt, dass Schleuser uns zu Vati bringen würden. An Vati hatte ich da schon gar keine echte Erinnerung mehr. Schleuser mussten wohl so etwas wie Engel im Himmel sein. Da Mutti und ich Christen waren, konnte ich mir diese komischen Typen gar nicht richtig als Engel vorstellen. Unser Priester zuhause hatte uns Kindern immer so schöne Bildchen geschenkt. Die Engel hatten alle blonde Haare und Flügel auf dem Rücken. Und diese Engel hier waren alle nur finstere Kerle in schmutzigen Hosen.
Mittlerweile war es heller geworden.

„Hey, ihr Mösen, bleibt mal stehen. Hört ihr nicht? Ihr sollt stehen bleiben.“
Von irgendwoher war lautes Rufen gekommen.
„Hör nicht hin, Bebis, alles wird gut.“ Wieso sollte ich nicht hinhören? Ich war doch nicht über Nacht taub geworden, Mutti.
Auf einmal, es geschah ganz plötzlich, wurde ich von Muttis Hand gerissen. Ein Mann auf einem Pferd hatte Mutti gepackt und sie über den Rücken des Tieres geworfen.
„Bebis renn zum Strand, sie müssen dich mitnehmen.“
Muttis Stimme war schlagartig verstummt. Sie hatte mir ihre Tasche zugeworfen. Ich hatte sie aufgehoben. Beinahe besinnungslos rannte ich hinter den jungen Kerlen her. Die Kongolesen waren auch plötzlich nicht mehr zu sehen.

Mein Herz raste, meine Lunge schmerzte und ich hatte ganz weiche Knie als wir endlich am Meer angekommen waren. Etwas vom Strand entfernt konnten wir ein seltsames Gebilde sehen. Viel größer als bei uns die Boote der Fischer auf dem See, war da ein bunt gestrichenes Schiff. Zwei Männer am Strand in langen, hellen Kleidern zeigten auf das Schiff und winkten uns zu. Wir sollten also durch das Wasser zum Schiff laufen. Ich folgte einfach ohne nachzudenken. Mutti ging mir nicht aus dem Kopf. Was würde mit ihr geschehen? Würde sie noch rechtzeitig zum Schiff kommen? Was war das mit dem Reiter?

„Was ist mit dir, Kleiner? Willst du nicht mit oder was?“ Es war einer von den Jungen der mich plötzlich anschrie. Ja, was wollte ich eigentlich? Unschlüssig, irgendwas zu tun hatte ich den Männern nachgeblickt die sich nun beeilten auf den Kahn zu kommen. Ich schaute zu ihm hinüber und beschloss erstmal abzuwarten, vielleicht würde Mutti doch noch kommen. Aber die Geschichten mit diesen Libyern und den Frauen hatten mir Angst gemacht. Mutti war ja mit dem Mann auf dem Pferd verschwunden. Das war vielleicht einer von den Libyern.

Langsam ging ich zum Strand zurück. Mittlerweile war die Sonne aufgegangen. Wieder auf trockenem Sand setzte ich mich erst einmal hin.
Hunger überkam mich. Mutti hatte von einem der fliegenden Händler im Park eine Tüte voll Maniokpaste gekauft und daraus kleine Bällchen geformt, die sie dann in der Sonne trocknen ließ.
Ich nahm mir davon zwei und schlang sie ohne groß zu kauen, einfach runter. Die Tage vorher hatten wir nur überreife Bananen gegessen und Wasser getrunken. „Bebis, in Europa wird es uns gut gehen. Du wirst sehen, alles wird gut!“ Nein, Mutti, gar nichts wird gut. Komm bitte wieder! Ich hatte beinahe meine Zuversicht verloren.
Ich muss dann wohl eingeschlafen sein. Eine Mauer etwas oberhalb des Sandstrandes hatte mir etwas Schutz gegen irgendwelche Leute geben können. Ich würde wohl besser hier auf Mutti warten, denn unser Lavendelbaum wäre zu weit weg und Mutti müsse ja wohl hierher kommen wenn sie mit dem nächsten Boot nach Europa wollte. Nun nach all dem was Mutti und ich mitgemacht hatten, kamen mir die Tränen. Aber so wahr ich Bebis heiße, so leicht ließ ich mich nicht zum Heulen bringen. Da könne kommen was will.

Und so war es auch. Er war gekommen. Ich hatte ihn sofort Saliki genannt. Saliki waren Wildhunde, das wusste ich. Und dieser hier hatte eine ganze Menge an Wildheit zu bieten. Zunächst musste ich ihn wegjagen. Eine Handvoll Sand, mit aller Kraft geworfen, schien ihn nicht zu vertreiben. Ich brauchte etwas festeres. Während ich zu einem Busch rannte, hatte er wohl schon in Muttis Tasche die Maniokbällchen erschnüffelt. Einen Zweig abgerissen kehrte ich zu meinem Versteck zurück. Er kläffte, um dann in einen komischen Singsang zu verfallen. Dabei schauten mich seine Hundeaugen traurig an. Dass Hunde, und bei uns im Dorf gab es viele Salikis, auf Maniok scharf sein könnten war mir neu. Ich hatte den Zweig als Waffe benutzen wollen, aber nun tat mir dieser Streuner leid. Ich ließ den Zweig, mehr war es ja nicht, fallen und ging langsam auf Muttis Tasche zu.

Seltsam, dachte ich, wir Beiden ähneln uns. Nur, du bist hier zuhause und ich nun ganz auf mich gestellt.
Hatte Saliki noch gerade geknurrt und seinen Singsang angestimmt, legte er sich nun hin und starrte mir in die Augen. Langsam zog ich an einem der Bügel der Tasche und erwartete das Schlimmste. Aber nein, Saliki griff nicht an, im Gegenteil. Er legte sich auf die Seite und ich erkannte sofort sein Leid. Eine klaffende Wunde direkt über seinem linken Lauf.
Ich war mir nicht sicher, aber alles schien darauf hinzulaufen. Er brauchte Hilfe! Und er war zu mir gekommen damit ich helfe, nur wie?
Die Bällchen fielen mir ein. Da gab es mal eine Alte in unserem Dorf. Diese Frau half den Leuten bei Krankheiten. Bei Wunden legte sie immer Blätter auf. Und bei meinem Großvater mal solche Bällchen. Er war dann am nächsten Tag wieder auf seinem Feld.
„Hey, Kleiner, warum?“

Es war einer der Männer vom Strand, der plötzlich ganz unvermittelt aufgetaucht war. In seinem hellen Umhang sah er beinahe wie ein Engel auf den Bildchen aus. Nur sein Bart und die Bräune passten nicht zu meiner Engelfantasie.
Saliki knurrte zuerst ganz leise, steigerte sich dann aber unüberhörbar.
Der Mann hob beschwichtigend seine Hände.
„Hey, Kleiner, sag deinem haarigen Bruder, dass ich dir nichts tun will! Nur, warum bist du nicht auf dem Schiff? Wo ist deine Mam?“
„Reiter haben sie geraubt!“
„Du sagst Reiter? Irrst du dich da auch nicht?“
Wenn ich es dir doch sage. Es war ein Mann auf einem Pferderücken. Ich habe doch nicht geträumt.
„Ja, es war ein Mann auf einem Pferd und Mutti hat laut geschrien. Und nun warte ich darauf, dass sie wieder zurück kommt.“
„Na, hoffentlich musst du da nicht zu lange warten. Das kann nur einer der Berittenen gewesen sein und die machen keine Späße.“
Der Mann war näher gekommen. Seltsam, dachte ich mir, sollte das ein Engel sein? Saliki schien diese Frage auch zu beschäftigen. Anstelle einer Antwort war nur sein Knurren zu hören.
„Pass auf, Kleiner, ich kümmere mich darum. Bleib am besten da wo du bist. Ich komme heute Abend wieder.“
Saliki schien die genze Szenerie richtig verstanden zu haben. Anstatt den Mann weiterhin anzuknurren leckte er nun an seiner Wunde. Ich setzte mich zu ihm in den Sand. Ganz vorsichtig hob ich seine verletzte Pfote. Dass der Mann mir irgendwie helfen würde, erschien mir mehr als rätselhaft. Geld hatte ich keines, ausser dem in der Tasche im Futter eingenäht. Ich musste Mutti vor unserem Aufbruch zuhause versprechen, das Geld nicht anzurühren. Das Geld, so hatte sie mir gesagt, wäre die einzige Möglichkeit Papi in diesem Leben wiederzusehen. Ja, du wirst sehen, Bebis, alles wird gut.

Ich muss dann doch eingeschlafen sein. Bellen hatte mich aufgeweckt. Saliki stand schwanzwedelnd vor meinem Gesicht. Schlaftrunken versuchte ich mich zu orientieren. Seltsam,war das ein Traum? Ich musste zweimal hinschauen bis ich das Ganze als Wirklichkeit erkannte. Auf der anderen Seite der niedrigen Mauer sah ich Mutti. Sie schien sehr aufgeregt zu sein. Zwei Männer, vermutlich die vom Strand in ihren hellen Mänteln, redeten gestikulierend auf sie ein. Ich hörte Mutti nur immer wieder „No, no, no!“ sagen. Ich sprang auf, stieß die Hundeschnauze zur Seite und rannte los. Einer der Männer griff mich am Hals, hielt mich fest noch bevor ich Mutti erreichen konnte.
„Madam, verstehen sie doch. Wir wollen nur helfen. Wir haben noch weitere Boote. Sie zahlen einfach und schon heute Nacht sind sie in Europa.“
Was redete der Mann da? Mutti hatte gesagt, dass Europa hinter dem Meer wäre und wir auf dem Schiff tagelang unterwegs sein müssen.
Mutti sah mich und ein Strahlen ging über ihr Gesicht. Zu dem Anderen der Zwei sagte sie dann: „Gut, können Sie Bebis und mir garantieren, dass wir diesmal auf das Schiff kommen?“
Der Eine, indem ich nun den vom Morgen erkannte, redete beruhigend auf Mutti ein: „Sie können sich auf uns verlassen. Sie zahlen und wir garantieren!“ Er hatte mich losgelassen und Mutti mich in den Arm genommen.
„Gut…“, sagte sie schließlich, „…ich zahle wenn wir auf dem Schiff sind!“

Nun erst spürte ich den Durst. In der Tasche waren keine Flaschen mehr. Nun wo Mutti wieder da war, würden wir uns zuerst um Essen und Trinken kümmern.

„Was ist dir geschehen, Mutti? Was wollte der Mann auf dem Pferd?“ Sie sah mich nur an, und schließlich sagte sie: „ Was er wollte? Das was alle diese Männer nur wollen, Bebis.“ Ach ja, schoss es mir durch den Kopf, Geld! Nur, und nun wurde ich doch nachdenklich, das Geld war doch in der Tasche versteckt.
Zusammen mit Mutti versorgte ich nun Saliki, indem wir eines der Maniokbällchen in die Wunde drückten. Ein Fetzen Stoff, an der Mauer gefunden, wurde von Mutti zum Wundverband. Saliki schien sich bei uns sehr wohl zu fühlen. Ja, aber Morgen würden wir nach Europa aufbrechen. Saliki, soviel war auch mir klar, würde hier am Strand bleiben müssen.
Es muss dann mitten in dieser Dunkelheit ein Geräusch gewesen sein, das Mutti und mich geweckt hatte. Trotz der Finsternis konnte ich in den zwei Gestalten die Kongolesen erkennen. Sie sassen einige Meter von uns im Sand und es hörte sich so an als dass sie uns etwas zu Essen anboten.
Mutti sagte mir, dass sie womöglich böse seien und wir vorsichtig sein müssten.
*
Das und alles danach war mir durch den Kopf gegangen, als wir nun schon am dritten Tag auf den Wellen dümpelten. Der Kapitän hatte behauptet, dass ihm das Benzin ausgegangen sei und wir nur auf ein zufällig vorbeikommendes Schiff warten müsste. Er hatte dabei laut in sein Funkgerät in einer fremden Sprache gebrüllt. Am nächsten Morgen waren er und der Motor vom Heck des Bootes verschwunden. Eine der Kongolesinnen hatte ihn noch auf einem größeren Boot erblickt, weil sie des Hungers wegen, im Gegensatz zu uns aufgewacht war.
Am Abend des vierten Tages kam unter den Anderen plötzlich Unruhe auf. Einer der Jungen hatte aufgeregt herum gebrüllt. „Da, dort ist ein Schiff! Sie kommen und retten uns!“ Eine ungeheure Unruhe machte sich breit. Die etwa hundert Leute waren total aufgeregt. Ja ich hatte die Leute beinahe zehnmal am Tag gezählt. Jeder Zentimeter war von den Leuten ausgenutzt. Drei Tage lang konnte ich mich kaum bewegen. „Du wirst sehen, Bebis, alles wird gut!“ Mutti hatte es zuletzt immer wieder nur geflüstert.
Dann, ich konnte es nicht glauben,war Mutti nicht mehr da. Ich war in Panik geraten. Eine der Kongolesinnen hatte versucht mich zu beruhigen. „Du wirst sehen, alles wird nun gut!“

Ja, und das wurde es auch. Nein, … nicht wirklich! Noch heute muss ich an Mutti denken. Später an Land, in Europa, wurden wir alle von Männern in Uniform zu unserer Reise auf diesem Gummiboot befragt. Was mit Mutti geschehen war konnte niemand sagen. Einer hatte behauptet, dass sie mit dem Kapitän abgehauen sei. So stand es dann auch in den Papieren die mir von den Leuten in Uniform in die Hand gedrückt wurden. Nein, das war gelogen.
Was war wohl nun mit Saliki? Nein, mitnehmen war uns, Mutti und mir, verboten worden.
Er würde sich wohl andere Freunde gesucht haben. Ja, Salikis sind sehr clever!

© chefschlumpf 2021

Ein Kommentar

  • Toni

    Obiger Text entstand aus einer Aufgabenstellung der VHS-Duisburg-Online-Schreibschule unter der Leitung der Autorin und Lektorin Elke Bockamp.
    Dabei liegt das Schwergewicht dieser Veranstaltungsreihe (Startet wieder im September unter https://vhs-schreibschule.de/ucp.php?mode=register) in der Vermitlung von Grundlager der Textarbeit.

    Unabhängig vom Wohnort kann hier jeder Schreibwütige online „einsteigen“!

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