Das Leben – oft kein Honiglecken –
bleibt einem oft im Halse stecken
mit Aufs und Abs und manchem Fall.
Bisweilen ist’s auch reine Qual…
Wenn ich an früher mich erinnert,
wenn ich vor Leid und Zorn gewimmert,
weil ich fragte nach des Kummers Sinn –
sind Kummerfalten ein Gewinn?
Und doch stand ich das Schlimmste durch,
mit Tränen, mitunter auch mit Furcht.
Mein Ziel, das führte stets nach vorn,
trotz manches Blick zurück im Zorn…
Ich glaub’ an mich, und an die Liebe,
und dass die Quelle nie versiege,
aus der ich mir holen kann die Kraft,
mit der ich dieses Leben schaff’!
Was kann passieren in meinem Leben?
Probleme wird’s wohl immer geben.
Gegenwind, der weht sehr oft,
doch jeder Tag, den ich nicht hoff’,
vergeht stumm in Trostlosigkeit.
Und dazu bin ich nicht mehr bereit.
Ich nehme, was ich kriegen kann!
Mein Leben fängt täglich ganz neu an.
Die Karten wieder neu gemischt,
das Schicksal, es wird aufgefrischt.
Wer nicht ans Morgen glaubt, verliert,
weil Selbstmitleid zu gar nichts führt.
Zu nichts als Hoffnungslosigkeit,
die mir dies Dasein nur verleid’t…
Ich will keinen nach dem Sinn mehr fragen!
Zu viel Banales wollt’ ich klagen.
Das Leben drückt dir täglich wieder
die Hand auf’s Neue. Für und Wider,
sie harren deiner, nimm sie an!
Drückt dich die Angst auch, wird dir bang!
Ich glaub’ an mich und an die Liebe,
dass aus dem Leben Lehr’n ich ziehe,
dass ich mich selber lieben kann –
fang gleich am besten damit an…
Das Leben ist kein Festtagskuchen.
Man muss die Rosinen sich oft suchen.
Und manchmal findest du auch keine…
Macht nichts, kommst du mit dir ins Reine!
Vivienne/Gedankensplitter