Ein Hauch von Winter – Gedankensplitter

Es ist kalt.
Und die Sonne.
Sie zeigt sich.
Wie zum Hohn.
Sie wärmt nicht.
Kein bisschen.
Sie taucht nur die Natur.
In wunderschönes Licht.
In herrlichen Farben.
Die Luft.
Sie riecht nach Schnee.
Nein.
Da irre ich mich nicht.
Und der Wind.
Er beißt.
Hungrig.
Der Winter.
Er klopft an.
Unüberhörbar…
Lange.
Lässt er sich nicht zurückweisen…

Ein heißes Bad.
Es tut gut.
Nach einem langen Arbeitstag.
Schaum.
Angenehmer Duft.
Und ich schließe die Augen.
So schön.
Den Alltag abzuwaschen.
Am Ende eines Tages.
Auch wenn er keine Last mehr ist.
Wie noch vor Kurzem.
Das Gesicht meiner Welt.
Es hat sich gewandelt.
Und es gefällt mir…
Gar nicht so schlecht.
Noch ist es neu.
Und ungewohnt.
Unerforscht.
Aber besser.
Viel besser.
Als alles.
Das ich kannte.
In den letzten Jahren…
Ich verwässere.
Die Erinnerung.
Ich tausche die Kälte.
Gegen Wärme.
Sie hüllt mich ein…

Ja.
Ich fühle mich gut.
Die Wunden.
Ich spüre sie noch.
Aber der Schmerz.
Er lässt nach.
Der Duft des Winters.
Er erscheint mir angenehm.
Er bringt einen neuen Wind.
Der mein Leben auffrischt.
Der manches glättet.
Der manches kühlt.
Indem er wärmt…
Ich steige aus dem Wasser.
Trockne mich ab.
Ich bin so erleichtert.
Befreit.
Regelrecht.
Nie.
Habe ich den Winter mehr begrüßt.
Der Schnell fallen ließ.
In den Bergen.
Der den Herbst erzittern ließ.
In seiner bunten Welt.
Ich lasse mich fallen.
Auf der Couch.
Mit der Fernbdienung in der Wind.
Und einem Lächeln im Gesicht.
Der Winter darf kommen…!

Vivienne/Gedankensplitter

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