Ein Wochenende – Gedankensplitter

Es tut gut.
Sich auszuruhen.
Am Abend.
Heute war Putztag.
Ein Spaziergang in der Natur.
Die Sonne.
Fühlte sich gut an.
Und der Wind.
Er streichelte.
Jede Faser meines Körpers.
Und die Seele noch dazu.
Es geht mir gut.
Bei einer Tasse Kaffee.
Ich träume ein wenig.
Und sehe zu.
Wie der Abend.
Den Tag schluckt.
So nach und nach.
Ein schöner Tag.
Es ist Samstag.
Und ich lasse mich treiben.
Nun.
Nach dem Tag.
Gleite in die Traumwelt.
Mit den sanften Wölkchen.
Und einem angenehmen Gefühl.
Im Bauch…

Eine Kerze brennt.
In der Duftlampe.
Sanfter Duft nach Zitrone.
Breitet sich aus.
Heimelig.
Fühlt es sich an.
Sehr heimelig.
Ich seufze wohlig.
Drehe mich auf die Seite.
Und träume weiter.
Am Samstagabend.
Ist der Montag weit weg.
Noch weit weg.
Da darf man faulenzen.
Ja.
Das darf man…
Aus diesem Tag.
Da schöpfe ich Kraft.
Viel Kraft.
Und plötzlich ist die Katze da.
Ganz leise.
Auf weichen Pfoten.
Kein Ton und kein Laut.
Nur sanftes Schmiegen.
Und dann.
Leises Schnurren.
Ein Blick.
Aus smaragdgrünen Augen.
Voller Liebe…

Nein.
Ich bin ihr nicht böse.
Nicht mehr.
Trotz der Eskapaden.
In der Nacht.
Ich erinnere mich.
Mit Schaudern.
Der Schock zum Frühstück.
Er war schon enorm.
Aber egal.
Es ist wieder sauber…
Der Kaffee ist kalt.
Ich stehe auf.
Und die Kleine.
Sie springt auf den Boden.
Das Fell gesträubt.
Sieht mich an.
Vorwurfsvoll.
Ich strecke mich.
Ein Glas Saft.
Wische mir die Träume.
Aus den Augen.
Ein wenig.
Fröstelt mich jetzt.
Ohne Decke.
Aber faulenzen.
Ist nicht immer.
Kleine Katze.
Nicht wahr?
Aber sie miaut nur.
Empört!

Vivienne/Gedankensplitter

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