Stella schnaubte.
Sie stand im Büro.
Ihrer Beraterin.
Am Arbeitsamt.
Die Beamtin.
Sie zuckte mit den Achseln.
Ja.
Es gibt solche Fälle.
Vereinzelt.
Aber wir können nichts ändern.
Vergessen Sie es einfach.
Sie blickte Stella an.
Mit Nachdruck.
Wirklich.
Vergessen Sie es.
Ich drucke Ihnen.
Andere Stellenangebote aus.
Und beruhigen Sie sich!
Zehn Minuten später.
Stella floh aus dem Büro.
Die ganzen Zettel.
Mit diesen Stellenangeboten.
Völlig sinnlos.
Am liebsten.
Hätte sie sie weg geworfen.
Aber das konnte sie nicht…
Daheim.
In ihrer Wohnung.
Sie las die Angebote durch.
Kaum etwas.
Das interessant war.
Nicht einfach.
Hier einen Job zu finden.
In der hintersten Provinz.
Wenn man kein Auto hatte…
Stella setzte sich.
Schenkte sich Tee ein…
Aber auch.
Wenn die Jobsuche.
Nicht einfach war.
Alles.
Musste man sich nicht.
Gefallen lassen!
Bestimmt nicht!
Stella.
Sie atmete tief durch.
Das Vorstellungsgespräch gestern…
Die kleine Firma.
Gut erreichbar.
Sogar mit dem Bummelbus.
Der Geschäftsführer.
Ein älterer Herr.
Mit Vollbart.
Hatte einen netten Eindruck gemacht…
Zunächst.
Bis er…
Zu den Agenden der Stellung kam…
Ich suche eine Sekretärin.
Eine ganz persönliche Sekretärin…
Er hatte einen Moment geschwiegen.
Bedeutsam.
Dann war er aufgestanden.
Und hatte ihr.
Die Hand auf die Schulter gelegt…
Stella schloss die Augen.
Die Erinnerung.
Sie brachte sie in Rage.
Noch einmal.
Der graue Vollbart.
So ekelig!
Hatte er auf sie gewirkt.
Sie hatte sich losgerissen.
Und gefaucht.
So persönlich!
Gibt es mich nicht!
Der Geschäftsführer.
Er lächelte weiter.
Stoisch.
Schade.
Ich zahle gut…
Stella ballte die Faust.
Das fehlte noch.
Sie!
Quasi die Hure.
Eines triebgesteuerten Kerls!
Am ärgsten aber.
Das Arbeitsamt.
Das nichts unternahm.
Gegen solche Wüstlinge.
Dieser Job…
Er wurde weiterhin angeboten!
Stella schüttelte den Kopf.
Nein.
Diesen Job.
Hatte sie nicht Not!
Wirklich nicht!
Vivienne/Gedankensplitter