Es tut mir leid … – Blickwinkel

Wenn ich die Gedanken schweifen lasse.
Und zwischenmenschliche Entwicklungen hinterfrage.
Lassen sich so manche Verhaltensmuster erkennen.
Eine objektive und kritische Außeneinandersetzung.
Mit meiner eigenen Verantwortung ist mir wichtig.
Um einen konstruktiven Weg finden zu können.
Selbst nenne ich dies gerne Selbstreflexion.

Die Gegensätze meiner Persönlichkeitsstruktur.
Zum Mainstream sind mir hinlänglich bewusst.
Vielen Menschen mag Selbstkritik äußerst fremd sein.
Vom selbstverliebten Typus erst gar nicht zu reden.
Keinesfalls will ich in Abrede stellen.
Dass es schwierig und problematisch sein kann.
Wenn diese beiden Charaktere aufeinandertreffen.
Da spreche ich leider aus Erfahrung …

Ein zu strenges Urteilen gegenüber sich selbst.
Würde das eigene Selbstvertrauen untergraben.
Diese und ähnliche Aspekte finden sich häufig im Netz.
Und zweifellos kann es die Psyche massiv belasten.
Wenn man sich dabei selbst in Abrede stellt.
Und die Gegensätzlichkeiten in der Gesellschaft.
Welche wir doch als Bereicherung empfinden sollten.
Ein Gefühl der Unverstandenheit vermitteln.
Es ließe sich noch sehr viel zu diesem Thema sagen.

Aber eigentlich wollte ich der Rubrik heute anvertrauen.
Wie die in ihr abgebildeten Zeilen oftmals entstehen.
Eine kurze Überlegung kann schon dazu führen.
Dass ich eine Notiz in meinem Kalender anbringe.
Nicht viel mehr als ein Stichwort ist das meist.
Welches dann auch häufig wieder verworfen wird.
Ein solches lautete zuletzt „Es tut mir leid …
Welcher Gedankengang hat mich dazu inspiriert?
Was hatte ich unter dieser Notiz angedacht?

Nein, keine Entschuldigung.
Diese Mißinterpretation war schon einkalkuliert.
Aber in Streifzügen durch die Vergangenheit.
Muss ich immer wieder erkennen und eingestehen.
Dass so manche zwischenmenschliche Entwicklung.
Ein unklares und unschönes Bild zurückgelassen hat.
Zumindest aus meiner persönlichen Betrachtung heraus.
Ich spreche hier wohlgemerkt von keinen Konflikten.
Sondern insgeheim beinahe schon vom Gegenteil.
Wenn nämlich die fehlenden klaren Worten meinerseits.
Welche wieder mal dem lieben Frieden zum Opfer fielen.
Einen erheblichen Anteil dazu beigetragen haben.
Dass ein großes Fragezeichen einzementiert wurde.

Das kann und will ich nicht ungeschehen machen.
Ebenso ist mir doch mehr als bewusst.
Dass mein oftmals zu friedliebendes Verhalten.
Zwar psychisch belastende Faktoren hervorbringt.
Sich meine Einstellung aber nicht mehr ändern wird.
Wie so manche von uns muß auch ich mir eingestehen.
Nicht aus der eigenen Haut heraus zu können.
Wenngleich dies keinesfalls ausschließen sollte.
Dass wir über Verbesserungspotentiale nachdenken.

Versteht meine Zeilen bitte nicht falsch.
Der vorletzte Absatz mag widersprüchlich wirken.
Ich gönne der Vergangenheit ihre verdiente Ruhe.
Und wähne mich fernab jener Spezie an Menschen.
Welche sich ständig fragen wie das Leben aussähe.
Wenn dieses oder jenes nicht oder doch eingetreten wäre.
Dabei würde es mich wohl innerlich zerreissen.
Aber die Vergangenheit hinterfragen zu wollen.
Um in der Zukunft manches besser anzustellen.
Sollte den Versuch wert sein …

Pedro

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Ein Kommentar

  • Vivienne

    „Aber die Vergangenheit hinterfragen zu wollen.
    Um in der Zukunft manches besser anzustellen.“

    Sehr schön gesagt, Peter – die Welt wäre eine bessere, wenn sich viele Menschen derart an der Nase nehmen würden…

    LG Silvia

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