Sieh mich nicht so an!
Es tut mir weh.
Die Überraschung.
Die Enttäuschung.
Ich lese beides in deinem Gesicht.
Ich muss mich abwenden.
Abwenden von dir.
Den ich so liebe.
Liebe.
Mehr als alles andere.
Aber ich kann dir nicht geben.
Was du dir wünscht von mir.
Ich bin nicht, was du denkst…
Dein Bild von mir ist falsch!
Du schüttelst den Kopf.
Du glaubst mir kein Wort.
Aber es ist so.
Ich habe eine Fassade um mich aufgebaut.
Über Jahre.
Schön und bunt bemalt.
Um all die Wunden zu verstecken.
Und das große Leid.
Und vor allem mein Geheimnis.
Das große Geheimnis.
Das mich umgibt.
Ich liebe dich.
So wie du mich liebst.
Mehr als ich dir zeigen kann.
Aber ich werde dir nie sein.
Was du möchtest.
Und was ich dir sein möchte.
Ich gebe zu.
Es war mein Fehler.
Ich habe mit dem Feuer gespielt.
Ich habe nachgegeben.
Meinen Gefühlen.
Weil ich dachte.
Es wird nie so weit kommen.
Dass du mich auch willst…
Wie kann ich dir das erklären?
Ich bin nicht, was du denkst.
Mich umgibt ein schlimmer Makel.
Und ich wage kaum dir zu erzählen.
Von meinem Geheimnis.
Vergib mir!
Es war falsch dich zu lieben.
Es war falsch.
Diese Hoffnungen in dir zu wecken.
Und diese Sehnsüchte.
Aber ich sehnte mich so nach Liebe…
Einfach einmal so zu tun als ob…
…als ob es wahr werden könnte.
Dass wir zusammenkommen.
Dass wir uns gehören.
Weil wir füreinander bestimmt sind…
Ich liebe dich.
Ich kann dich nicht ansehen.
Wenn ich dir das sage.
Es tut so weh.
Aber ich liebe dich.
Unsagbar.
Doch diese Krankheit…
Sie wird zwischen uns stehen.
Immer…
Du wendest dich ab.
Das ahnte ich.
Vergib mir…
Ich habe dir Kummer gemacht.
Großen Kummer.
Aber mehr noch mir selbst.
Glaub mir das!
Vergib mir.
Irgendwann.
Ich hoffe es.
Bitte!
Ich war nie, was du dachtest…
Vivienne