Wann es anfing.
Das.
Weißt du nicht mehr.
Nicht mehr genau.
Deine Eltern.
Sie zogen ihn vor.
Deinen Bruder.
Und du dachtest.
Wenn du dünner wärst.
Dann würden sie dich lieben.
Lieben wie ihn…
Kein Nachtisch mehr.
Keine Süßigkeiten.
Keine Schokolade…
Und du hast abgenommen.
Kilo um Kilo.
Die Burschen.
Sie blickten dir nach.
Deinen Eltern.
Es fiel ihnen nicht auf.
Nicht wirklich.
Und dein Bruder.
Er spielte die erste Geige.
Noch immer…
Als er dich verließ.
Dein erster Freund.
Da hast du abgenommen,
Gleich wieder.
Ein paar Kilo runter.
Denn nur das.
Konnte der Grund gewesen sein.
Du warst zu dick.
Und wenn es nicht klappte.
Auf Anhieb.
Dann bist du.
Auf das WC.
Und hast erbrochen.
Was du gerade erst.
Gegessen hattest.
Überhaupt.
Eine einfache Methode.
Wenn du eingeladen warst.
Und essen musstest.
Für fünf Minuten raus.
Und das Problem.
Es war gelöst.
War es nicht so?
Und schlecht war nur.
Dass du nicht früher.
Drauf gekommen warst…
Nur wenn du.
Vor dem Spiegel standest.
Dann hast du gemerkt.
Du warst dick.
Noch immer.
Viel zu dick!
Was?
Konntest du noch tun?
Du hast nichts mehr getrunken.
Denn.
Trinken macht dick.
Selbst Wasser.
Lagert sich an.
Im Körper.
Und eines Tages.
Bist du umgefallen.
Auf der Straße.
Du bist wach geworden.
Im Spital.
Magersüchtig!
Sagte der Arzt.
Und du.
Hast den Kopf geschüttelt.
Todunglücklich.
Unter all den Fusionen.
Die man dir verabreichte…
Du?
Magersüchtig?
Du warst doch dick!
Viel zu dick!
Warum?
Begriff man das nicht?
Hier?
Im Spital?
Gehen lassen.
Sollten sie dich.
Einfach gehen lassen…
Und auf deine Figur.
Achtest du selbst….
Vivienne/Gedankensplitter