Georg.
Er zerknüllte das Schreiben.
Warf es in die Ecke.
Wieder eine Absage…
Dabei.
Hatte er so gehofft.
Auf diese Firma.
Wer…?
Wenn nicht die…?
Hätten ihn nehmen können?
Georg setzte sich.
Barg sein Gesicht.
In seinen Händen.
Seit Monaten.
Ging es so.
Seit Monaten…
Und…
Wegen dieser Sache.
Wegen dieser dummen Sache…
Über ein Jahr her.
Und nur.
Weil er Geld gebraucht hatte.
Dringend…
Georg stand wieder auf.
Er war.
Knapp bei Kasse gewesen.
Wie öfter mal.
Aber seine Eltern.
Die wollten nicht einspringen.
Diesmal nicht…
Ein Bekannter…
Er war herangetreten.
An ihn.
Georg blickte aus dem Fenster.
Gedankenversunken.
Gut gekannt.
Hatte er ihn nicht.
Diesen Typen.
Nein.
Aber das Geld.
EUR 5.000.
Das hätte er brauchen können.
Das hätte ihm.
Die Sorgen genommen.
Auf einen Schlag.
Und was?
Hatte er schon?
Zu tun gehabt?
Praktisch nichts.
Seinen Bekannten.
Und dessen zwei Kumpel.
Zu einer Villa kutschieren.
Am Stadtrand.
Und Schmiere stehen.
Es hatte geklappt.
Wie am Schnürchen.
Scheinbar…
Die drei.
Hatten die Villa ausgeräumt.
Innerhalb von 30 Minuten.
Dann war er wieder gefahren…
Georg schnaufte.
Sein Geld.
Hatte er nie bekommen.
Einem Passanten.
War der Wagen aufgefallen.
Hatte das Kennzeichen notiert.
Georgs Bekannter.
Er wurde ausgeforscht.
Schon nach zwei Tagen.
Und er packte aus…
Georg schüttelte den Kopf.
Ein Albtraum!
Die Polizei!
Und seine Eltern!
Völlig schockiert!
Seinen Job.
Verlor er auch.
Und schließlich.
Stand er vor Gericht.
Eine bedingte Strafe…
Aber trotzdem.
Sie hing ihm nach.
Seine Eltern.
Sie redeten nicht mehr.
Mit ihm.
Und er.
Suchte eine neue Arbeit.
Seither.
Verzweifelt.
Und mit einer Vorstrafe.
Auch wenn sie bedingt war…
Ein Riesenproblem.
Vivienne/Gedankensplitter