Nicht leicht – Gedankensplitter

Ich weiß nicht mehr.
Wie es dazu kam.
Dass ich mich um dich kümmerte.
Dass ich dafür sorgte.
Dass es dir gut geht.
Zumindest manchmal.
Und dafür dass du an das Gute glaubst.
Das Gute in deinem Leben.
Sorglos.
So warst du.
So bist du oft noch immer.
Du lässt dich gehen.
Und denkst nicht.
An morgen.
An das was sein wird.
Irgendwie.
War es nicht leicht.
Dich zu mögen.
Dir zu helfen.
Dir Perspektive zu schenken.
Dir zu erklären.
Was sinnvoll ist.
Und was du besser bleiben lässt.
Und dass nicht alle Menschen schlecht sind…

Das sind sie nämlich nicht.
Ich meine nicht nur mich.
Und es war nicht leicht.
Für mich.
Über manches hinwegzusehen.
Das mich störte.
An dir.
Bei Gott!
Ich liebe dich nicht.
Wirklich nicht.
Aber etwas in dir.
Greift in mich.
Dass ich dir helfen will.
Und dass ich mich besser fühle.
Wenn es dir gut geht…
Ich wünsche mir.
Du wolltest es auch.
Immer.
Dass es dir gut geht.
Und du würdest manches lassen.
Und öfter auf mich hören…
Obwohl.
Du musst es schon selbst wollen.
Es muss aus dir kommen.
Und nicht immer.
Ist der einfache Weg.
Der bessere.
Meistens sogar.
Ist er es nicht…

Beschwerlichkeit.
Das liebst du nicht.
Dich anzustrengen.
Damit du es besser hast.
Dich selbst zu mögen.
Und dir nicht immer selber.
Ein Schnippchen schlagen.
In alte Muster verfallen.
Und nicht dazu lernen…
Schau.
Ich tu das alles nicht für mich.
Zumindest nicht allein für mich.
Schön wäre es.
Wenn du es selbst wolltest.
Für dich…
Das ist nicht leicht.
Ich weiß es ja.
Aber einmal musst du damit anfangen.
Verstehst du?
Endlich anfangen…

Vivienne/Gedankensplitter

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