Nichts ändert sich – Gedankensplitter

Die Kälte frisst sich in meinen Körper.
Ich fühle mich wie Eis.
Fast schon gefühllos.
Aber noch mehr quält mich die Einsamkeit.
In meinem Kopf.
In meinem Körper.
Wie ein seltsamer Schmerz.
Noch nie verspürt.
Wie ein Schwanz seltsamer Gedanken.
Der mich nicht loslässt.
Der immer wieder kommt.
Und ich kann nicht schlafen.
Ich finde keine Ruhe.
Und keinen Frieden…

Mein Leben wird sich nicht ändern.
Alles bleibt gleich.
Nichts ändert sich.
Und ich friere.
Ich friere beständig.
Ich habe Angst.
Vor der Gleichförmigkeit.
Vor der Monotonie…
Will ich so weiterleben?
Doch die Frage verliert sich.
In einem seltsamen Halbschlaf.
Ein Gefühl der Verlorenheit.
Und Kälte.
Nichts als Kälte.
Ein Geräusch lässt mich hochschrecken.
Aber es war nur der Wind am Fenster.
Mein Kopf sinkt zurück auf das Kissen.
Ich schließe die Augen.
Und die seltsamen Gedanken sind wieder da.
Ich sehne mich wieder nach dem Dämmerschlaf.
Die Nacht dauert noch lange…

Das Schwarz um mich manifestiert sich.
Wie ein dunkles Etwas.
Das mich niederdrückt.
Und mir den Atmen nimmt.
Ich atme hektisch.
Ein Moment lang ein Hauch von Wärme.
Fast greifbar…
Dann schrecke ich wieder aus dem Halbschlaf.
Starre auf die Uhr.
Ich sehne mich nach Wärme.
Nach jemanden, der neben mir liegt.
Dessen Arme wärmen.
Dessen Körper wärmt.
Und der die Furcht wegküsst von mir.
Ein schöner Gedanke…
Aber nichts wird sich ändern.
Wo finde ich jemanden zum Lieben?
Ich würde ihn nicht kennen.
Selbst wenn ich ihn täglich sehen würde.
Selbst wenn…
Ich liege im Bett.
Mit offenen Augen.
Starre durch die Nacht.
Und hoffe, dass sie vorbei geht.
Irgendwann.
So wie mein Leben…

Vivienne/Gedankensplitter


Schreibe einen Kommentar