Wie bin ich wirklich?
Ich denke.
Das weiß niemand.
Ganz genau.
Nicht einmal ich selbst.
Aber eines weiß ich sicher.
Dass ich anders bin.
Oft.
Ganz anders.
Als so mancher Normalo.
Anders auch.
Als in meinen Gedichten.
Und Geschichten.
Ich bin einfach ich.
Die Poetin Vivienne.
Die einmal Silvia Helene hieß.
Auf diesen Namen getauft wurde.
Und doch.
War ich immer schon viel mehr.
Vivienne.
Vivi.
Die Lebendige.
Nicht fassbar….
Irrtümer.
Verrückt.
Wie man mich manchmal einschätzt.
Ich bin nicht große Kurtisane.
Aus meinen erotischen Gedichten.
Ich spreche nur aus.
Offen.
Was sich andere erträumen.
Wünschen.
Erhoffen.
Auch ich selbst.
Aber nicht mehr…
Ich rauche nicht.
Und wenn.
Dann nur gelegenheitshalber.
Aber es bedeutet mir nichts.
Ich bin nicht stark.
Und nicht selbstsicher.
Vor allem nicht für mich selbst.
Ich trage schwer an meinen Erlebnissen.
Aber ich vermag auszudrücken.
Mit meinen Worten.
Was viele Menschen fühlen.
Empfinden.
Spüren.
Als würde ich in sie hineinsehen.
Und auf ihrer Seele Klavier spielen…
Ein wunderbares Talent.
Aufgeblüht wie ein prachtvoller Rosenstrauch.
Mit orangefarbenen Rosen…
Es tut gut ein wenig zu bewegen.
Schreiben.
Bunte Bilder schaffen.
Wie ein Maler.
In den Köpfen der Menschen.
Geschichten.
Gedichte.
Werden reell.
Fast wie ein Film.
Der abläuft.
In den Köpfen der Leser…
Ich vermag zu begeistern.
Ich vermag zu verzaubern.
Ich vermag zu erregen…
Eine Gottesgabe.
Ich kann Menschen glücklich machen.
Mit meinen Worten.
Die Saiten ihrer Seele zum Schwingen bringen…
Das bin ich.
Das ist ein Teil von mir.
Vivienne, die Poetin.
Nicht mehr.
Aber sicher nicht weniger…
Vivienne/Gedankensplitter