Wie oft habe ich das Gefühl:
Das Leben rast an mir vorbei!
Das was wichtig ist.
Und schön.
Ich vermag es nicht festzuhalten.
Ich bleibe zurück.
Während das Glück an mir vorbeiläuft.
Wie ein Expresszug.
Menschen.
Ereignisse.
Verschiedene Momente.
Wie ein Film.
Und ich bin einsam.
So einsam.
Um mich immer nur Lichtblitze.
Die die Nacht um mich kurz erhellen.
Und was ich halten möchte.
Wird mir aus den Fingern gerissen…
Liegt das an mir?
Ich frage es mich immer wieder.
Oder ist es die Zeit.
Die unser Leben in Rastlosigkeit gestürzt hat?
Ich weiß es nicht.
Aber ich sehne mich nach mehr.
Nach fröhlichem Lachen.
Nach Nähe.
Nach Freude.
Nach Späßen.
Einfach so.
Und ich sehne mich nach dir.
Nach deinen Lippen.
Und den Küssen.
Nach deinen Armen.
Und den Zärtlichkeiten.
Aber ich habe Angst.
Dass alles vorbei ist.
Ehe ich mich zweimal umgedreht habe.
Du könntest weg sein.
Unsere Gefühle vielleicht versandet.
Dabei brauch ich dich so sehr…
Zahlen.
Statistiken.
Druck.
Die Arbeitswelt wird nur von Geld regiert.
Immer mehr.
Immer mehr Profit.
Immer mehr Wachstum.
Immer mehr Erfolg.
Zufriedenheit?
Damit liegst du falsch im Arbeitsleben.
Zufriedenheit ist Stagnation.
Zufriedenheit führt in eine Einbahn.
Ist es falsch, zufrieden zu sein?
Ist es falsch zu sagen:
Ich habe es gut gemacht?
Besser kann man immer sein.
Mit ständiger Unzufriedenheit kappt man die grünen Triebe.
Vom Baum des Lebensglücks.
Zufriedenheit aber kann beflügeln.
Und anspornen.
Motivieren.
Mehr als jeder Leistungsdruck.
Mehr als Angst um den Arbeitsplatz.
Zufriedenheit macht stark…
Rastlos ist unser Leben geworden.
Rastlos und unbändig.
Wie ein Sturm.
Der über uns hinwegbraust.
Schutz dürfen wir dort erwarten.
Wo uns eine Hand festhält.
Ein lieber Mensch uns zulächelt.
Wo immer wir Nähe und Gefühl zulassen.
Wo immer wir wir selber bleiben dürfen…
Vivienne/Gedankensplitter