Schnee! – Gedankensplitter

Schneefall.
Schnee.
Auf den Straßen.
Gehsteigen.
Auf den Dächern.
Auf den Grünflächen…
Und wie kalt!
Ist es geworden!
Zum ersten Mal.
In diesem Winter.
Brauche ich meine Handschuhe.
Und trotzdem.
Frieren meine Hände.
Meine Finger…
Ich rutsche.
Als ich.
Über die Straße gehe.
Der Streudienst.
Hat Kies gestreut.
Schon am Morgen.
Der Hof.
Wie mit Watte bedeckt.
Schön!
Denke ich mir.
Einfach hübsch!
Wie schön erst.
Wäre er vor Weihnachten gekommen…

In der Innenstadt.
Salz gestreut.
Die Straße.
Sie ist nass.
Menschen.
Sie trappeln.
Hin und her.
Eilig.
Auf dem Weg.
In die Arbeit…
Während des Tages.
Bleibt der Schnee.
Es ist kalt.
Noch immer.
Und als ich.
Aus dem Fenster blicke.
In der Arbeit.
Reicht der Schnee.
Bis in die Stadt.
Der Pöstlingberg.
Er thront.
Über allem.
Vor zwei Tagen.
Da war ich noch oben.
Auf dem Stadtberg.
Mit der Basilika.
In weißer Kulisse.
Nichts ahnend.
Wie schnell.
Der Winter.
Einzug halten würde.
Im Herzen der Stadt…

Der Frost bleibt.
Auch am Abend.
Ein Sternenbanner.
Am Himmel.
Und die Straße.
Sie glänzt.
Schnee.
Und Eis.
Fehlt nur noch.
Der Mond.
Aber er.
Scheint erst.
In der Nacht.
Dann.
Wenn ich schlafe.
Längst…
Endlich.
Sieht es.
Winterlich aus.
Endlich.
Wie.
Ein Winter sein sollte…
In der Stadt.
Ich gehe.
Über die Straße.
Zu meinem Block.
Es ist dunkel.
Wie am Morgen.
Und es liegt Schnee!
Schnee!
Endlich!

Vivienne/Gedankensplitter

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