Spätherbst… – Gedankensplitter

Ein Spaziergang.
Der Fön.
Es ist warm.
Dass ich fast ins Schwitzen gerate.
Als ich durch den Park flaniere.
So viel Laub!
Und ich stelle mir vor.
Es wären Geldscheine…!
So viel Geld!
Und ich würde in Pension gehen.
Und würde nur mehr leben.
Wie ich es will.
Unabhängig.
Und ohne den Senf von Leuten.
Die ich nicht gebrauchen kann…
Aber die Blätter.
In allen Farben.
Sie sind kein Geld.
Und ich kann nur träumen.
Von einem sorgenlosen Leben.
Aber…
Macht Geld wirklich sorgenlos?
Wohl nicht.
Und in Pension wäre es langweilig…

Vieles.
Ist anders geworden.
In diesem Jahr.
So vieles…
Veränderungen.
Tod…
Ein wenig Hoffnung.
Kommt auf.
Jetzt.
Zum Ende des Jahres.
Aber ich trau mich nicht.
Fast nicht.
Ein wenig zu hoffen…
Dass es besser wird.
Wieder.
Schöner.
Und ein wenig ruhiger…
Ich hole weit aus.
Die Brücken hinter mir.
Ich breche sie ab.
Wegen dieser Menschen.
Die verzichtbar sind.
Und nur Ballast…
Ich möchte sie nicht sehen.
Nie mehr.
Andere.
Werden ihre Stelle einnehmen.
Das ist sicher.
So ist das Leben.
Altes im neuen Kleid…

Ich gehe weiter.
Keine Sonne.
Nur da und dort.
Ein Strahl.
Ein wenig Helligkeit…
Ein Hauch von Melancholie.
Und Müdigkeit.
Manchmal.
Da möchte ich nicht mehr sein.
Einfach nichts mehr wissen.
Nichts mehr sehen.
Oder hören…
Meine Ruhe haben.
Vor Leuten.
Die mich quälen.
Oft seit Jahren.
Die mich brechen möchten.
Mir ihren Willen aufzwingen wollen.
Als die einzig richtige Wahrheit.
Ich bin ein Opfer von Besserwissern.
Mein ganzes Leben.
Und trotz der Steine.
Die sie mir in den Weg werfen.
Lebe ich doch mein Leben.
Für mich.
Und die.
Die ich liebe…

Vivienne/Gedankensplitter

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