Unbeeindruckt – Gedankensplitter

Helmut bügelte.
Sein Hemd.
Und die Hose!
Kein Fältchen.
Durfte sich zeigen.
In seiner Position.
In der Firma.
Konnte er sich.
Das.
Nicht leisten.
Früher hatte…
Seine Mutter.
Das bügeln.
Übernommen.
Und den Haushalt…
Aber sie war.
Letzten Herbst.
Verstorben.
Krebs…
Seither war er.
Auf sich selbst.
Angewiesen.
Denn mit…
46 Jahren.
War er.
Noch immer Single.
Kein Frau.
Die bei ihm.
Bleiben wollte…

Woran das lag?
Er fragte sich das.
Immer wieder.
Vor allem.
Seit er alleine.
Im Haus lebte.
Und seinen…
Brennenden Gedanken.
Nicht davon laufen konnte…
Dabei hatte…
Seine Karriere.
Wie am Schnürchen…
Geklappt.
Nach dem Studium.
In Rekordzeit.
Gleich in die Firma.
Ein Karriere-Stepp.
Nach dem anderen.
Der Geschäftsführer.
War ein Du-Freund.
Aber zwischenmenschlich…
Mit Frauen nämlich.
Lief kaum etwas.
Unbeeindruckt.
Von seiner Karriere.
Ließen ihn.
Die meisten Bekanntschaften.
Links liegen.
War es die Mutter…
Mit der er…
Im Haus lebte?
Wie ein Freund.
Gemutmaßt hatte.
Aber er hatte doch.
Verantwortung.
Für sie!
Und eine eigene Wohnung.
Und die Mutter.
Alleine-.
In dem Haus…
Das wäre…
Nicht gegangen!
Was hätten…
Die Nachbarn gesagt!

Außerdem…
Er hatte doch.
Einer Frau.
Etwas zu bieten!
Immer wieder.
Sprach er Frauen.
Im Bus.
Oder…
In der U-Bahn an.
Aber die…
Wichen ihm aus.
Wenn er…
Zu erzählen begann…
Von seinen Erfolgen…
In der Firma.
Konnte es sein.
Dass er die Frauen…
Abschreckte…
Weil er…
So direkt war?
Eine Beziehung.
Muss wachsen.

Hatte seine Cousine.
Einmal gemeint.
Du kannst…
Deine Bekanntschaften…
Nicht erschlagen mit dem.
Was du ihnen…
Alles bieten kannst…

Nur.
Was hätte er sonst…
Mit ihnen…
Reden sollen?

Vivienne/Gedankensplitter

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