Was für ein Tag!
Irgendwie.
Mochte ich mich heute wieder nicht.
Ich fühlte mich indifferent.
Schon in der Früh.
Mir ging vieles durch den Kopf.
Alles Mögliche.
Seltsame Träume.
Unsicherheiten.
Und ich fühlte mich wie ein Idiot.
Fast ständig.
Ich bin so gar nicht perfekt.
Obwohl ich es gern wäre.
Sehr gerne.
Und ich deute vieles.
Obwohl ich nichts weiß.
Gar nichts.
Nur das Gefühl in mir.
Es sagt mir.
Halb so wild…
Aber täuscht es mich?
Täusche ich mich?
Ich würde es gerne wissen.
Ich hätte gerne die Antworten.
Auf die Fragen.
Die mich quälen.
Auf dem Tablett.
Wie ein Stück Konfekt.
Schokoladig.
Und süß…
Wieder so ein Traum.
Der aus meinem Innersten kommt.
Ich weiß.
Ich mag mich selber nicht.
So wie ich bin.
Und tu doch alles.
Um nie so zu werden.
Wie ich es gerne hätte.
Wie ich mich gerne sehen würde.
Es ist.
Als machte es mich glücklich.
Nur ja nicht so zu sein.
Und dennoch das Höchste anzustreben.
Was mich betrifft…
Ich muss mich zerreiben.
Im unvereinbaren Gegensatz.
Das bin ich mir bewusst.
Was habe ich mir selber angetan!
Dass ich mich so hasse!
Heute.
Da kann ich es analysieren.
Da weiß ich.
Was in mir steckt.
An Abgründen…
An anderen Tagen.
Da bin ich nur konfus.
Innerlich zerfressen.
Und trage den Hass in mir.
Wie ein bösartiges Geschwür…
Und schlage um mich.
Und mich am meisten.
So wurde ich nicht geboren.
Nicht so.
Aber ich bin es geworden.
So nach und nach.
Und mancher Mitmensch.
Er hinterließ Wunden.
Deren Narben ewig bleiben…
Ich sollte gut zu mir sein.
Mich innerlich streicheln.
Und mir sagen.
Was ich nicht für ein toller Mensch bin!
Es fällt mir schwer.
Sehr schwer.
Und ich verstehe es.
Mir selbst das Gut tun zu vermiesen…
Was für ein Tag!
Heute spür ich das alles.
Besonders stark.
Und intensiv.
Wo bekomme ich ihn her?
Den Balsam.
Für die zarte Seele.
Vivienne/Gedankensplitter