Verregnet… – Gedankensplitter

Regen, und es nimmt kein Ende!
Am liebsten ging ich hoch die Wände!
Den Regenkoller krieg ich dann,
und dann fang’ ich zu weinen an…

Gottlob, so weit kommt’s trotzdem nicht!
Nur voller Zweifel mein Gesicht!
So stell ich mir August nicht vor!
Es prasselt laut der Regenchor

vor meinem Fenster, trüb und grau,
wenn ich so durch die Scheibe schau.
Was tu dies Wochend’ ich nur?
Ich kann doch nicht in die Natur!

Sonst werd’ ich nass, und kalt ist’s auch.
Es tröpfelt auch von jedem Strauch.
Kein Hund, der geht da vor die Tür!
Fehlt denn Petrus das Gespür’?

Die große Hitze war zu viel,
und auch der Regen macht uns still.
Gibt’s keinen Mittelweg zu finden?
Vielleicht sollte man sich besinnen:

Auch Regen muss doch schließlich sein!
Der Mensch verdörrt mit Sonnenschein,
wenn nicht auch Regen manchmal fällt.
Auch wenn es vielen nicht gefällt…

Monoton der Regen klopft,
und dass die Sonne unverhofft
heut doch noch ihre Strahlen zeigt,
das wurde mir schon lange verleid’t…

Es sagt’s der Sprecher im TV,
wenn ich so in die Röhre schau,
und in der Zeitung steht es auch:
Der Regen hört so bald nicht auf!

Im Internet auf vielen Seiten:
Der Regen wird uns noch begleiten,
die nächsten Tage, ganz gewiss.
Und ich bekomme kalte Füß’…

Wenn ich nur vor die Türe gehe
Und nach unseren Katzen sehe.
Wo die herum sich wieder treiben?
Der Regen schlägt sich an die Scheiben.

Ich tröste mich mit heißem Tee,
der wärmt von Kopf bis zu den Zeh’n.
Zum Baden wird’s heut’ gar nicht mehr!
Doch als Bügelwetter – kein Malheur!

Vivienne/Gedankensplitter

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