Was für ein Tag! – Gedankensplitter

Der Abend kriecht dahin.
Träge.
Ich bin müde.
Wäsche gewaschen.
Zum Trockenen aufgehängt.
Abgewaschen.
Viel Geschirr.
Ich hatte Gäste heute.
Überraschend.
Erfreulich.
Und muss grinsen.
In Erinnerung.
Meiner Mutter.
Ihr gefiel die Wohnung gar nicht.
Vollgeräumt!
Sagte sie.
Mit dem Bruston der Überzeugung.
Unverblümt…
Von ihr habe ich das wohl…
Macht aber nichts.
Vor ein paar Tagen.
Da hatte sie einen Schlaganfall.
Leicht.
Vorübergegangen…
Noch einmal.
Da nimmt man manches hin.
Ein kleines Wunder.
Ja…
Ein kleines Wunder.
Dass sie heute heimgehen konnte…

Nicht die einzige gute Nachricht.
Heute.
Nein.
Eine neue Herausforderung.
Unvermittelt.
Fast noch überraschender.
Ein Band.
Es wird durchschnitten.
Ein Band.
Das mich gefesselt hat.
Fast erdrosselt.
Krank gemacht…
Manche Hürde.
Sie wartet noch auf mich.
Gilt es zu überwinden.
Aber der Weg.
Er ist vorgegeben.
Nichts.
Hält mich mehr auf.
Reisende.
Man soll sie ziehen lassen…
Ein Sprichwort.
Wie wahr…

Was für ein Tag!
Denke ich.
Er geht zur Neige…
Der Himmel bedeckt.
Sternlos.
Und es ist kalt.
Eine neue Tür.
Ist aufgegangen.
Die Sonne scheint herein…
Und ich weiß.
Es musste mir so schlecht gehen.
Ganz schlecht.
Ich musste am Boden liegen.
Ganz tief.
Um endlich zu begreifen:
Ich muss etwas tun…
Plötzlich.
Griffen die Räder ineinander.
Alles.
Bekam Sinn.
Alles.
Entfaltet sich zum richtigen Zeitpunkt.
Heute.
Ein besonderer Tag.
Außerdem.
Geburtstag.
Eines lieben Menschen.
Ich werde mich erinnern.
Lange noch…
Auch deshalb…

Vivienne/Gedankensplitter

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