Das weite Land der Seele.
Es ist nicht anders als unsere Welt.
Mal scheint die Sonne.
Erquickt unser Innerstes.
Lässt die Blumen der Freude darin blühen.
Und die Rosen des Glücks…
Dann wieder fällt der Regen.
Dann wieder wirbelt der Sturm die Wolken auf.
Dann wieder möchte ich weinen…
Wofür lebe ich?
Und für wen?
Ich frag es mich manchmal.
Wofür lebe ich?
Wem wäre es Leid?
Wenn ich nicht mehr wäre?
Wer würde mich vermissen?
Und wer würde weinen?
Um mich?
Ich weiß es nicht.
Die Wolken auf meiner Seele.
Sie lassen es mich nicht erkennen.
Nicht.
Wo meine Bestimmung liegt.
Nicht.
Wer mich glücklich macht.
Nicht.
Wer mich wirklich liebt.
Und aufrichtig…
Ich öffne manchen Tür und Tor.
Die mein Vertrauen nicht verdienen.
Weil ich zu gut bin.
Weil ich an das Gute glaube.
Nach wie vor.
Aber es tut weh.
Ausgenutzt zu werden.
Es tut besonders weh.
Wenn meine Freundschaft echt war.
Und tief.
Und manchmal wünsche ich…
Es hätte alles ein Ende.
Und ich meinen Frieden.
Den ich sosehr ersehne.
Den ich suche.
Schon ein Leben lang…
Wie lange halte ich es noch aus?
Dieses Auf und Ab.
Diese schrägen Vögel.
Deren Beute ich werde.
Immer wieder.
Ohne es zu merken…
Ich möchte verzweifeln daran…
Wofür lebe ich?
Wofür kämpfe ich mich weiter?
Tag für Tag?
Trete in jedes Fettnäpfen.
Fühle mich missverstanden.
Und missinterpretiert.
Und bisweilen auch verraten.
Immer wieder…
Schutz suchen.
Den Sturm vorüber gehen lassen.
Bis die Wolken sich verziehen…
Die brennende Frage.
Sie verblasst.
Ich kann so tun.
Als ob ich sie nicht sehe.
Und nicht spüre.
Das ist nicht so schwer.
Schwer zählt aber der Verrat mancher.
Es ist hart ihn zu ertragen.
Und meine verletzbare Seele.
Zu weich für diese Welt.
Und der Regen hört einfach nicht mehr auf…
Vivienne/Gedankensplitter