Ein trüber Tag.
Ein wenig Wind.
Und viele Wolken.
Sie bedecken den Himmel.
Und die Sonne.
Sie ist versteckt.
Darunter.
Es sieht nach Regen aus.
Ein wenig.
Und richtig warm.
Ist es nicht.
Nein…
Meine Füße schmerzen.
Und wenn ich rekapituliere.
Den ganzen Tag.
Diese Freundlichkeit.
Sie irritierte mich.
So freundlich.
Alle.
Ausnahmslos.
Dass es schon seltsam anmutete.
Beinahe.
Ein Mensch wie ich.
Der denkt sich etwas dabei.
Aber ich durchdringe sie nicht.
Die Köpfe der anderen.
Ich blicke nicht durch.
Und was sie denken.
Wirklich denken.
Das weiß ich nicht…
Ich kühle mein Gesicht.
Mit Wasser.
Der Mensch ist seltsam.
Jeder einzelne.
Ich auch.
Ich besonders.
Und ich würde gerne aussprechen.
Was mich da irritiert.
Verunsichert.
Sensibilisiert.
Aber ich tue es nicht.
Nein.
Denn.
Was würde man schon sagen?
Aber was meinst du denn?
Nichts ist!
Wir freuen uns nur.
Dass du wieder da bist!
Ich seufze.
Müßig zu diskutieren.
Sinnlos.
Ich selber.
Ich würde es einfach ansprechen.
An ihrer Stelle.
Ansprechen.
Was Sache ist!
Aber.
Das tut man nicht!
Niemals!
Man muss es psychologisch anpacken…
Die Wolkendecke am Himmel.
Sie wird immer dichter.
Aber regnen.
Wird es wohl heute nicht.
Nein.
Dabei.
Würde mich der Regen freuen.
Im Regen spazieren gehen.
Ihn aufnehmen.
Durch meine Haut.
Gedanken nachhängen…
Ein wenig nass werden.
Aber nur ein wenig…
Prickelnde Tropfen.
Regen kann wunderbar sein.
Obwohl ich die Sonne liebe.
Und ihr warmes Licht.
Das Gesicht des Sommers…
Morgen…
Werden sie wieder so freundlich sein?
Und übermorgen…
Vielleicht auch?
Ich weiß es nicht.
Ich weiß nicht.
Wann die Wolken weichen.
Wenn die Klarheit sich öffnet.
Und die Wahrheit spricht…
Vivienne/Gedankensplitter