Schneegestöber – Gedankensplitter

Kalt und kälter.
Und wieder Schnee…
Ich friere.
Den ganzen Tag.
Nicht einmal die Zigarette.
Konnte mich wärmen.
Nicht lange zumindest…
Ich bin müde.
Unkonzentriert.
Und der Typ in der Arbeit…
Nuschelt nur.
Total selbstverliebt.
Maulwurfsaugen…
Er verkauft.
Wie aus dem Handbuch für Betrüger.
Mit Lügen und Halbwahrheiten…
Daneben Facebook.
Er hatte schon Ärger.
Deswegen.
Er wird mehr haben.
Ganz bestimmt.
Oder er geht selbst.
Interessant zu beobachten.
Gute Arbeitskräfte.
Die sich für etwas Besseres halten.
Aus dem Regelment ausscheren.
Die treffe ich.
Immer wieder.
Nur der Kollege.
Der wird fallen.
Sich den Kopf anschlagen…
Wenn er nicht achtgibt…

Die Menschen.
Sie sind sich ähnlich.
Denke ich mir.
Ich kaufe ein.
Nach der Arbeit.
Ein paar Kleinigkeiten.
Ich freue mich.
Auf daheim.
Und auf einen gemütlichen Abend…
Es schneit.
Und die Straße.
Sie ist glatt.
Der Wind.
Er wirbelt den Schnee auf.
Und ich friere…
Jetzt ein Kaffee!
Es läuft gut.
Denke ich mir.
Ich darf zufrieden sein.
Ich kann wieder arbeiten.
Und ich bin gut.
Gut wie lange nicht.
Die Leute.
Die einen Schatten auf mich warfen.
So lange Zeit.
Sie sind weg.
Hoffentlich.
Hoffentlich für immer…
Sie feiern bald.
Ohne mich.
Und ich bin froh.
Dass ich nicht dabei bin.
Schluss mit der Scheinheiligkeit!
Es schneit immer mehr.
Die Fenster sind angelaufen…

Sagte ich nicht.
Es läuft gut?
Ja.
Das tut es.
Und doch…
Ängste.
Alles zu verlieren…
Die gibt es immer noch…
So.
Als würde ich weitergehen.
Im Schnee.
Obwohl ich in der Wohnung bin.
Warm und behaglich.
Gleichzeitig.
Verrückt!
Ich sollte schlafen gehen.
Weihnachten.
In ein paar Tagen.
Die Familie sehen.
Ein paar Präsente.
Nicht wichtig.
Wichtig ist.
Dass wir lachen.
Uns amüsieren.
Gut essen.
Ich lächle.
Verhalten.
Es schneit.
In dichten Flocken…

Vivienne/Gedankensplitter

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