Die Mutter – Gedankensplitter

Ernst stand…
Vor dem Haus.
Rauchte…
Gedankenverloren…
Eine Zigarette.
Während ihn…
Der Wind…
Durchblies…
Seine Haare…
Durcheinander wirbelte…
Tamara war weg.
Unwiderruflich…
Er rief sich…
Das Gespräch.
Mit ihr…
In Erinnerung…
Tamara hatte Tränen…
In den Augen…
Gehabt…
Als sie sich…
Verabschiedete…
Ich liebe dich.
Nach wie vor…
Es wird nicht leicht…
Zu gehen…
Aber meine Liebe…
Ist nicht groß genug.
Um deine Mutter…
Zu ertragen…
Mit versteinertem Gesicht…
Hatte er ihr…
Zugehört…
Richtig.
Schon vor Monaten.
Hatte Tamara gemeint…
Komm.
Suchen wir uns.
Etwas eigenes.
Eine Wohnung.
In der Stadt!
Nur wir beide!
Seine Mutter verlassen?
Allein lassen?
In dem großen Haus?
Tamara war nicht.
Ausgekommen.
Mit seiner Mutter.
Sie war auch nicht.
Die erste Freundin.
Die ihretwegen.
Das Handtuch…
Geworfen hatte…
Wie hatte Bettina…
Zu ihm gesagt?
Werde einmal erwachsen.
Trenn dich von ihr!
Denn für sie…
Ist keine Frau…
Gut genug für dich!
Ganz unrecht.
Hatte Bettina.
Ja nicht gehabt.
Natürlich…
Wollte seine Mutter.
Dass er…
Eine perfekte Frau…
Fand…
Eine Frau.
Die ihn umsorgte.
Die ihn liebte.
Für ihn da war…

Aber nach wie vor.
War er…
Davon überzeugt.
Wenn ihn eine…
Von seinen Freundinnen…
Wirklich…
Geliebt hätte…
Wäre sie auch…
Ausgekommen…
Mit seiner Mutter.
Hätte sie akzeptiert…
Wie sie nun mal war…
Das Leben…
Hatte seine Mutter…
Geprägt…
Alleinerzieherin…
Nie verheiratet…
Und so lange er…
Denken konnte…
Hatte es auch…
Keinen anderen Mann…
Für sie gegeben…
Als sein Vater sie…
Für eine andere Frau…
Verlassen hatte…
Er, Ernst, war ihr…
Ein und Alles.
Sie hatte ihm…
Trotz allem…
Eine schöne Kindheit…
Geschenkt…
Einfach schade…
Dass seine Freundinnen…
Sie irgendwie…
Als Rivalin sahen…
Um die Gunst…
Des geliebten Mannes…

Vivienne/Gedankensplitter

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