Trauer – Philosophien

Verabschiedung.
Am Nachmittag.
Im Kreis der Familie.
Tiefe Bedrücktheit.
Ein nahe stehender Mensch.
Ist von uns…
Gegangen…
Sein Tod…
Er liegt…
Wie ein dunkler Mantel…
Über der Halle…
Der Tod…
Spürbar…
Wie eine kalte Hand…
Tränen.
Tiefe Traurigkeit.
Über den…
Plötzlichen Verlust…
So unerwartet…
Wir sind alle…
Betroffen…
Und es wird dauern…
Dass die Tränen trocknen…
Dass eine…
Neue Normalität beginnt…
Eine neue Zeitrechnung…

Nichts…
Wird sein…
Wie es war…

Aber…
Man muss sich fangen.
Aufstehen…
Und weitergehen…
Einen anderen Weg…
Das Gesetz des Lebens!
Nichts ist von Dauer.
Das einzig Beständige…
Ist der Wandel…
Immer…
Wenn wir meinen…
So könnte es…
Noch weitergehen…
Einige Zeit…
Kommt die Veränderung.
Manchmal…
Kündigt sie sich an.
Bisweilen…
Schlägt sie ein.
Wie ein Blitz.
Mit lautem Krachen…
Wir müssen lernen.
Das zu akzeptieren.
Lernen…
Damit umzugehen…
Und es wird…
Nicht leichter.
Der Verlust.
Eines Menschen.
Ist immer schmerzhaft.
Je nach Beziehung.
Und er trifft jeden.
Im Laufe seines Daseins…
Wichtig ist…
Dem Schmerz…
Raum zu geben…
Nicht verdrängen.
Und nie vergessen…
Die Liebe überdauert alles…
Mit den schönen Momenten…

Ein derartiger Verlust…
Ist nie…
Zu ersetzen…
Eine Lücke bleibt.
Für den Rest des Lebens…
Nur soll  der Schmerz.
Nicht.
Die Oberhand behalten…
Irgendwann wird er…
Soll er…
Weichen…
Erinnerungen…
Dürfen nicht ewig schmerzen…
Abschied nehmen.
Heißt aber nicht.
Dass der geliebte Mensch.
Verschwinden soll…
Aus dem Denken.
Denn das Leben…
Wird auch wieder…
Freude bringen.
Für einen Trauernden.
Die darf man…
Zulassen…
Denn der Tod…
Soll nicht…
Das Leben beherrschen.
Auch wenn er…
Teil davon ist.
Gerade…
Weil wir alle…
Sterblich sind…
Der Moment…
Kommt für uns alle…
Zu gehen…
Und je nach Zugang.
Je nach Philosophie…
Wird ein Mensch…
Sein Leben ausrichten…
Das Beste…
Daraus machen…

Vivienne/Philosophien

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