Frieren – Gedankensplitter

Mona fröstelte.
Als sie aufstand.
Ein Blick.
Auf die Uhr.
Schon spät…
Schlimm.
Schon.
Eine ganze Weile.
Kam sie.
Kaum noch auf.
Am Morgen.
Und nachts.
Schlief sie schlecht.
Weil sie fror.
Die ganze Zeit…
Kein Frühstück.
Nur.
Eine Tasse Kaffee…
Sie duschte heiß.
Und trotzdem.
Es wärmte.
Nicht lange.
Und im Bus.
Würde sie.
Weiterfrieren…
Eine Kollegin.
In der Arbeit.
Geh doch.
Zum Arzt.
Vielleicht.
Wirst du nur krank.
Sie, Mona.
Hatte abgewunken.
Nein.
Krank.
War sie nicht.
Kein Fieber.
Sie wusste es.
Es lag.
An Simon…

Simon.
Hatte gelacht.
Du bist schwanger?
Hast du nicht?
aufgepasst?
Ich will keine Kinder.
Dann wurde seine Stimme.
Leise.
Bedrohlich leise.
Lass es.
Wegmachen!
Sofort!
Ich mache.
Einen Termin…

So.
Hatte sie Simon.
Nicht gekannt.
Überhaupt nicht.
Sie hatte geglaubt.
Er.
Würde sich freuen.
Wie sie!
Eine Woche später.
War es.
Vorbei.
Das Baby tot.
Und Simon dachte.
Sie könnten.
Weitermachen.
Wie zuvor…

Sie trank.
Heißen Tee.
In der Arbeit.
Fühlte sich besser.
Minuten…
Simon.
Hatte nicht.
Glauben können.
Dass sie.
Schluss machte.
Mit ihm?
Hey!
Schatz.
Was ist los?
Wir lieben uns doch!
Nein.
Liebe.
War das nicht.
Das ihr Simon.
Geschenkt hatte…
Und.
Sie trauerte.
Um ihr Kind.
Noch immer.
Es würde Zeit brauchen.
Die Wunde.
Zu heilen.
Und so lange.
Würde sie frieren…

Vivienne/Gedankensplitter

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