Auf der Stoffwechselambulanz – Tagaus, tagein…

Dienstagnacht.
Unruhig…
Wälze ich mich.
Hin und her.
Immer wieder…
Ein ungutes Gefühl…
Ambulanztermin…
Im Spital.
Wegen der Diabetes…
Wie wird das?…
Ich stehe auf.…
Mir ist speiübel…
Zeitweise.
Natürlich.
Liegt das nicht nur.
An meinem Termin.
Auch die Firma…
Die ganzen Änderungen…
Setzen mir zu.
Aber…
Das ist nichts Neues…
Kaffee und Knäckebrot…
Ich packe…
Den Rucksack.
Vorher noch…
Ein Telefonat…
Mit meinem…
Liebsten Menschen…
Es gibt vieles.
Zu erzählen.
Ein wenig besser…
Ist mir im Moment…

Später…
In der Firma.
Ein Kaffee…
Von der Kantine.
Ganz heiß.
Ich verbrenne mir.
Die Zunge.
Eine Kollegin…
Kommt kurz nach mir.
Wir plaudern…
Ehe uns…
Der Arbeitstag…
In Beschlag nimmt.
Schließlich…
Muss ich aufbrechen…
Eine kurze Nachricht…
An die Chefin…
Nur wenige Schritte…
Bis zum Krankenhaus.
Ich schnaufe durch.
Bin einer…
Alten Dame behilflich…
Die die Orientierung…
Verloren hat…
Ich melde mich an.
Nehme Platz.
Viele Patienten warten…
Neben mir…
Eine junge Frau…
Aus einem Telefonat…
Kann ich entnehmen…
Dass sie bereits…
Zweimal Brustkrebs hatte…

Auch darum geht es.
In der Stoffwechselambulanz.
Die Zeit vergeht nur…
Ganz langsam…
Ich mustere den Gang…
In dem ich sitze…
Endlich…
Werde ich aufgerufen…
Eine junge Ärztin…
Ein nettes Gespräch.
Die Nierenwerte…
Haben sich sogar…
Ein wenig gebessert…
Und die Diabetes…
Erfordert…
Keinen Handlungsbedarf.
Keine Medikation…
Aber auch…
Keine Fett-weg-Spritze.
Aber ein Messgerät.
Für den Blutzucker…
Steht in Aussicht.
Nach einem…
Diabetes-Seminar.
Im Juni…
Broschüren zum Abnehmen.
Dann kann ich gehen…
Eine Bestätigung.
Für die Firma.
In wenigen Minuten.
Bin ich wieder…
Im Büro.
Nichts passiert!
Denke ich noch.
Kein Grund zur Sorge.
Aber diese Arzttermine…
Setzen mir zu.
Immer wieder.
Ein Nerverl …
Bin ich halt.
Durch und durch!

Vivienne/Tagaus, tagein…

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