Ein Sommertag – Gedankensplitter

Ich sitze.
Am Bahnhof…
Leichte Brise.
Sommerwetter…
Eine ältere Frau.
Aus der Siedlung.
Hat.
Zu plaudern begonnen.
Mit mir.
Zuerst nur.
Über das Wetter…
Wir kennen uns.
Flüchtig.
Stammen.
Aus dem.
Selben Ort.
Belangloses.
Plätschert.
Zwischen uns.
Erinnerungen.
Erkenntnisse.
Während ich rede.
Und zuhöre…
Ist mein Geist.
Eins.
Mit dem Sommer…
Es tut gut hier.
Zu Verschnaufen.
Die Seele.
Baumeln zu lassen.
Und Frieden.
Zu finden.
In sich selbst.
Gerade.
In diesen Momenten.
Findet man ihn…

Der Zug.
Hat Verspätung.
Mir ist heiß.
Aber…
Nicht zu sehr.
Der Mohn blüht.
Und das Gras.
Es steht hoch.
Und es trägt.
Lange Rispen.
Die Luft.
So würzig.
Der Duft.
Des Sommers.
Einzigartig.
Und doch.
Immer anders…
Nicht wahr…
Die Stimme.
Der Bekannten.
Dringt sanft.
An mich.
Gerade so viel.
Dass ich ihr.
Zuhören kann.
Und doch.
Mein Geist.
Teil der Natur.
Geworden ist.
Ein paar Vögel.
Fliegen auf…

Der Zug kommt.
Unsere Wege.
Trennen sich.
Wieder.
Und ich.
Steige ein.
Setze mich.
In ein Abteil.
Klimatisiert.
Die Fahrt.
Geht weiter.
Und meine Gedanken.
Mit ihr…
Ein paar Sommersprossen.
Auf den.
Handrücken.
Von der Sonne…
Ich fühle mich leicht.
Verzaubert…
Als hätte ich.
Am Bahnhof.
Den Sack.
Stehen lassen.
Mit meinen Sorgen.
Ängsten.
Er wird mich einholen.
Gewiss…
Ich steige aus.
Der Wind.
Umfängt mich.
Stürmisch.
Dieser Tag.
Schön.
Unbeschreiblich…

Vivienne/Gedankensplitter

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