Gedanken quälen mich.
Die ganze Zeit.
Unsicherheit.
Sorge.
Eben war es…
22:00 Uhr.
Noch keine Infos.
Aus dem Krankenhaus.
Ich frage mich.
Ob ich…
Ihn anrufen soll.
Aber ich zögere…
Was ist…
Wenn es nicht passt?
Oder womöglich…
Hat er kein Netz.
Oder…
Der Akku ist leer.
Wie so oft…
Bei ihm…
Auch an den Neffen…
Schicke ich Wünsche…
Es ging ihm…
Zuletzt.
Seelisch nicht gut.
Nebenbei läuft…
Das TV-Gerät.
Ich bekomme…
So gut wie nichts…
Von den Serien mit.
Die da laufen.
Beruhigend…
Wirkt das alles…
Auch nicht.
Es füllt aber…
Die Stille in mir.
Ein wenig.
Ich höre da nicht…
So viel…
In mich hinein…
Ab und an…
Ein paar Wortfetzen.
Nehme ich wahr.
Die Nacht…
Sie prasselt…
Ein auf mich.
Mit Brachialgewalt.
Dunkel.
Kein Stern zu sehen.
Auch der Mond…
Unsichtbar…
Hinter Wolken?
Da fällt mir ein…
Er wird erst aufgehen.
Nach Mitternacht…
Genau!
Immer.
Kommt mir…
In den Sinn…
Die letzten Monate…
Der Schwager…
Wie im Hamsterrad.
Immer am Limit.
Da musste wohl…
So etwas passieren…
Denn der Körper…
Er holt sich…
Seine Pausen…
Auf seine Art.
Und exakt dann.
Wenn sie nötig sind…
Ich kenne das.
Von mir selber.
Nie!
War es anders…
So auch im Frühjahr…
Die Pause…
Sie war nötig!
Noch dringender ist es.
Beim Schwager.
Obwohl er…
Heute Vormittag…
Noch gemeint hat.
Er schafft das alles!
Mitnichten!
Jetzt.
Wird er Hilfe…
Brauchen.
Die Zügel…
Muss er…
Aus der Hand legen…
Ein Blick.
Auf die Uhr…
Eine Viertelstunde…
Ist erst…
Vergangen.
Und noch immer…
Harre ich…
Harren wir…
Der Diagnose…
Ob die Kinder…
Schlafen?
Das ist die Frage.
Sie müssen morgen.
In die Schule…
Egal…
Was sich ergibt…
Vivienne/Tagaus, tagein…