Frostiger Jänner – Tagaus, tagein

Mittwoch werde ich.
Schon sehr früh…
Wieder wach.
04:33 Uhr.
Ein dringendes Bedürfnis.
Und das Wissen:
Einschlafen…
Zahlt sich jetzt…
Gar nicht mehr aus!
Der Kaffee rinnt…
Schon bald.
Mein Bruder kommt auch…
Von der Arbeit…
Nach Hause.
Wir telefonieren.
Der Kaffee tut mir…
So gut.
Als ich aufbreche…
Eine Weile später…
Weiche ich wieder…
Den Eisfeldern aus.
Die Straßenbahn…
Quillt über…
Vor Schülern…
Ich studiere mein…
Smartphone…
Während die Straßenbahn…
In die Stadt rollt…
Gebäck…
In der Bäckerei.
Und in der Firma…
Trudeln…
Die Kollegen…
Nur nach und nach…
Ein…

Nein.
Ich lüfte nicht.
Nicht gleich.
Zuerst muss ich mich…
Aufwärmen…
Kaffee!
Was sonst?
Die Sonne…
Sie kämpft sich…
In den Tag…
Technische Herausforderungen…
Immer wieder…
Aber ich werke…
So gut es geht.
Bisweilen…
Möchte ich mich…
Niederlegen.
Aber…
Die kühle, frische Luft…
Von draußen…
Tut mir gut.
So ein…
Strahlend schöner Tag!
Aber der Frühling…
Ist noch weit entfernt!
Der Schwager…
Meldet sich.
Ein Paket für mich!
Er wird mich…
Abholen…
Von der Firma!
Ich marschiere…
Zum Firmenparkplatz.
Einige Schüler lachen.
Als sie vorbeigehen.
An mir…
Witzeln über eine…
Fette Sau…

Die bin wohl ich.
Aber nicht…
Der Rede wert.
Der Intellekt…
Dieser Gruppe…
Noch unterentwickelt…
Auf der Fahrt…
Zu mir nach Hause…
Tauschen wir uns aus.
Über die Familie.
Freitagfrüh!
Wird mich…
Der Schwager holen.
Einkauf.
Das übliche Prozedere…
Mein zweites Leben…
Und ich versuche…
Diese Herausforderungen…
In Einklang…
Zu bringen.
Unvermittelt muss ich.
An meinen…
Liebsten Menschen…
Denken.
Hoffentlich!
Stürzt er nicht.
Bei seinen…
Winterlichen Ausflügen…
In die Natur…
Die Wege seiner Routen…
Sind oft…
Mit Eis gepflastert…

Vivienne/Tagaus, tagein…

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